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Durch „falsche Polizisten“ betrogen: Rentnerin in Österreich verliert 100.000 Euro – Bericht

© CC0 / Rabenspiegel / PixabayGoldmünzen (Symbolbild)
Goldmünzen (Symbolbild) - SNA, 1920, 21.09.2021
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In Graz und Leoben (Bundesland Steiermark) sind Berichten zufolge am Montag mehrere Rentner Opfer von Betrugsversuchen durch „falsche Polizisten“ geworden. Eine 66-Jährige übergab den Betrügern Goldmünzen im Wert von 100.000 Euro.
Wie die „Kleine Zeitung“ berichtete, gab sich eine etwa 1,60 bis 1,65 Meter große Frau mit dunklen Haaren und einem schwarzen Mund-Nasen-Schutz für eine vom Gericht beauftragte Person aus und sagte der Grazerin, dass ihre Tochter ins Gefängnis komme, wenn sie nicht bezahle. Hastig habe die Frau dann die Goldmünzen entgegengenommen und sei geflüchtet. Die Betrügerin sei als „südländischer Typ“ beschrieben worden. Die Ermittlungen laufen.
Auch Smartphone-Besitzer würden immer öfter ins Visier der Betrüger geraten, hieß es. Dabei würden oft Kurznachrichten (SMS) mit unterschiedlichsten Maschen verschickt, wobei dazu verleitet werde, einen mitgesendeten Link zu öffnen oder eine App zu installieren. So sei eine 43-jährige Grazerin vor einigen Tagen via SMS aufgefordert worden, eine „DHL-App“ am Mobiltelefon zu installieren. Ein Löschen der App sei erst nach mehrmaligen Versuchen gelungen. Am Montag habe die Frau bemerkt, dass ihr Konto überzogen und offenbar mehrere zehntausend Euro unrechtmäßig abgebucht worden seien. Die Ermittlungen seien auch in diesem Fall im Gange.
Zudem habe die Polizei bereits oft vor betrügerischen Anrufen gewarnt, bei denen sich Unbekannte mit meist hochdeutschem Dialekt als österreichische Polizisten ausgaben und angebliche Notsituationen von Angehörigen vortäuschten, um an Bargeld und Wertgegenstände zu gelangen. So hätten am Montag vor allem in Graz und Leoben Unbekannte ältere Personen angerufen, sich als Kriminalbeamte oder Polizisten ausgegeben und mitgeteilt, dass die Tochter oder Nichte einen Verkehrsunfall verursacht hätte und die Versicherung abgelaufen wäre. In der Folge forderten die Betrüger horrende Bargeldbeträge. Zum Teil versuchten sie sogar, durch wimmernde Frauenstimmen im Hintergrund die Notsituation glaubwürdiger erscheinen zu lassen.
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