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Polizei im Kosovo geht gegen protestierende Serben mit Tränengas vor

© REUTERS / LAURA HASANISchwer bewaffnete Einheit der kosovarischen Sonderpolizei ROSU am Kontrollpunkt Jarinje an der Grenze zu Serbien, 20. September 2021
Schwer bewaffnete Einheit der kosovarischen Sonderpolizei ROSU am Kontrollpunkt Jarinje an der Grenze zu Serbien, 20. September 2021 - SNA, 1920, 20.09.2021
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Die Kosovo-Polizei hat gegen im Norden der Provinz ansässige Serben Tränengas eingesetzt. Wie das Portal Kosovo online berichtete, hatten die Serben am Montag am Kontrollpunkt Jarinje an der Verkehrsstraße zwischen Pristina und Belgrad gegen Einschränkungen bei der Durchfahrt von Autos mit serbischen Kennzeichen nach Kosovo friedlich protestiert.
Demonstranten protestierten auch an einigen anderen Kontrollpunkten. Jarinje und der Kontrollpunkt Brnjak an der Straße zwischen Mitrovica (Kosovo) und Novi Pazar (Serbien) sowie zwei andere Übergangspunkte zwischen Serbien und dem Kosovo werden von schwer bewaffneten Angehörigen der Sonderpolizeieinheit ROSU bewacht. Den Angaben zufolge versuchten die Sicherheitskräfte, die Demonstrationen in Jarinje und Brnjak mit Tränengas aufzulösen. Aber die Serben hätten sich geweigert, ihre Aktion zu beenden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Keine Durchfahrt nach Kosovo ohne dessen polizeiliche Kennzeichen

Die Polizei der selbst ernannten Republik Kosovo hatte am Montag bekannt gegeben, dass Verkehrsmittel mit serbischen Kennzeichen keine Durchfahrt nach Kosovo mehr hätten. An den Kontrollpunkten müssten serbische Fahrzeuge provisorische kosovarische Kennzeichen erhalten. Das koste die Serben, die zwischen ihrem Kernland und dem Kosovo pendeln, zusätzliches Geld für die Kennzeichen selbst und auch Zeit, um sie anzubringen.
Zuvor hatte Pristina alle Kontrollpunkte an der Grenze zu Serbien mit mobilen Zoll- und Polizeistationen versorgt, was die Unzufriedenheit der örtlichen Serben auslöste.
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic (Archiv) - SNA, 1920, 13.09.2021
Vucic: Serbiens EU-Beitritt wäre erst nach Lösung von Kosovo-Problem möglich

EU-Sonderegesandter Lajcak besucht Belgrad

Am Montag war der für Verhandlungen zwischen Belgrad und Pristina zuständige EU-Sondergesandte Miroslav Lajcak in der serbischen Hauptstadt eingetroffen. Bei einem Treffen mit Serbiens Präsident Aleksandar Vucic wurde der Stand der Gespräche zwischen den verfeindeten Seiten erörtert. Die nächste Runde der Verhandlungen zwischen Serbien und dem Kosovo ist für Oktober geplant.
Am Dienstag tritt der Sicherheitsrat Serbiens zu einer Sitzung zusammen. Den Vorsitz führt Präsident Vucic.
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