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Häftling aus Kärnten lag im Krankenhaus mit Hirnhautentzündung – soll nun 18.227 Euro zahlen

© AP Photo / Andrea RosaÄrzte und medizinisches Personal (Archivfoto)
Ärzte und medizinisches Personal (Archivfoto) - SNA, 1920, 20.09.2021
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Eine 18.227 Euro Rechnung ist einem Kärntner Häftling präsentiert worden, nachdem er zwei Monate im Klinikum Klagenfurt lag, schreibt am Montag das österreichische Nachrichtenportal „Heute”.
Der wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung verurteilte 21-Jährige erkrankte demnach im Sommer an einer Gehirnhautentzündung und fiel sogar ins Koma. Während seines Aufenthalts im Krankenhaus sei er enthaftet worden und habe dadurch die Versicherung verloren.
Der Mann sei zuvor über die Justiz versichert worden, so das Portal unter Verweis auf Philipp Tschernitz, den Anwalt des 21-Jährigen. Exakt einen Monat nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus sei er für haftunfähig erklärt und enthaftet worden.
„Man kann doch nicht jemanden enthaften, der nicht in der Lage ist, sich zu versichern, und sagen schau, dass du weiterkommst“, zitiert das Portal den Juristen.
Der Ex-Häftling habe sich über das Arbeitsmarktservice (AMS) nicht versichern lassen können. Dazu hätte er gesund sein müssen.
Der Rechtsvertreter bemüht sich der Nachrichtenseite zufolge um eine Kulanzlösung. Gelingt diese nicht, seien auch Rechtsmittel denkbar. Man müsse sich etwa überlegen, ob die Justiz mit der plötzlichen Enthaftung nicht eine Sorgfaltspflicht verletzt habe.
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