Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Nach Kritik am Ablauf des Urnengangs in Russland: Moskau wirft EU Doppelstandards vor

© SNA / Maksim BlinowRusslands Außenministerium
Russlands Außenministerium - SNA, 1920, 20.09.2021
Abonnieren
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Montag auf ihrem Telegram-Kanal auf die Kritik der EU an der angeblichen Unzulänglichkeit der internationalen Beobachtung bei den Wahlen zur russischen Staatsduma reagiert und Brüssel Doppelstandards vorgeworfen.
Sacharowa verglich dabei die Anzahl der Wahlbeobachter in Russland und die angekündigte Zahl der internationalen Beobachter bei der Bundestagswahl in Deutschland.
„Wissen Sie, wie viele internationale Beobachter die Bundestagswahl am 26. September dieses Jahres beobachten werden? Nach Angaben des Bundeswahlleiters, der den Wahlprozess in Deutschland vorbereitet, an dem 47 Parteien und soziale Bewegungen, 6000 Kandidaten und 60,4 Millionen Wähler teilnehmen wollen, werden vier vom Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) der OSZE aus drei Mitgliedsländern entsandte internationale Beobachter die Wahl beobachten“, schrieb die Sprecherin des russischen Außenamts.
Zum Vergleich gab Sacharowa an, dass „245 internationale Beobachter aus 59 Ländern der Welt, zehn internationale Organisationen und 57 Diplomaten aus den in Moskau akkreditierten diplomatischen Vertretungen“ die Wahlen zur Staatsduma in Russland beobachtet hätten.
„Und das nennt die Europäische Union 'nicht ausreichend'! Und wenn wir das mit den vier internationalen Beobachtern bei den Wahlen in Deutschland vergleichen? Was denkt die EU also über ihre Mitglieder? Werden sie eine 'klare Einschätzung' der Wahlen in Deutschland abgeben können? Oder #Ist DasWasAnderes?“, fragte Sacharowa.
Die EU hat am Montag scharfe Kritik am Ablauf der Parlamentswahlen in Russland geübt. Bemängelt wurde der Ausschluss „internationaler, unabhängiger und glaubwürdiger Beobachter“ bei der Wahl, wie sie normalerweise von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) gestellt werden.
Der Sprecher des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell, Peter Stano, warf Moskau eine „Atmosphäre der Einschüchterung aller kritischen unabhängigen Stimmen“ vor. „Wir haben eine Reihe von Berichten unabhängiger Beobachter vor Ort, die auf viele Unregelmäßigkeiten während dieser Wahl hinweisen“, betonte der Sprecher.
Flagge der Europäischen Union - SNA, 1920, 20.09.2021
„Atmosphäre der Einschüchterung“: EU sieht Ablauf der Parlamentswahlen in Russland kritisch
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала