Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Streit um U-Boot-Deal: Subway in Australien lanciert Werbung für „nicht atombetriebenes“ Sandwich

CC BY 2.0 / (vincent desjardins) / FlickrSubway (Symbolbild)
Subway (Symbolbild) - SNA, 1920, 19.09.2021
Abonnieren
Die US-amerikanische Fast-Food-Kette Subway hat in einer australischen Tageszeitung eine Anzeige geschaltet und für ihre U-Boot-förmigen „nicht atombetriebenen“ Sandwiches geworben, die 90 Milliarden Mal so wenig wie ein U-Boot kosten sollen. Damit spielte Subway auf den aktuellen Streit um den U-Boot-Deal zwischen Australien und Frankreich an.
Das englische Kürzel „sub“ steht sowohl für ein U-Boot („submarine“) als auch für ein typisches belegtes Subway-Brot.
Ein Journalist des australischen Senders ABC hat auf Twitter ein Foto dieser Anzeige veröffentlicht, womit „ein amerikanisches Fastfood-Restaurant jetzt die Franzosen trollt“:
Die Werbung hat inzwischen auf Twitter für Aufsehen gesorgt und die Nutzer-Gemeinde gespaltet. Einige User loben den smarten Marketing-Schritt von Subway:
Andere finden die Kampagne fehl am Platz. „Spielt keine Rolle, wie viel ihr Frankreich trollt, sie sind ehrlich ein starkes Land“, schreibt beispielsweise ein Nutzer.
Ein Twitterer unterstellt Subway ein falsches Werbungskonzept, wobei man seine Imbisse mit Hilfe von Massenvernichtungswaffen verkaufen wolle:
Ein weiterer User gab an, dass er auf seiner Reise durch Frankreich eine Bestellung für ein Dutzend Sandwiches bei Subway stornieren würde, nachdem er die Anzeige gesehen habe:

Neues U-Boot-Geschäft

Australien hatte am Donnerstag bekannt gemacht, sich im Rahmen einer neuen Sicherheitsallianz mit den USA und Großbritannien U-Boote mit Atomantrieb beschaffen zu wollen. Frankreich hatte darauf bereits sehr verärgert reagiert und von zerstörtem Vertrauen mit Australien gesprochen. Australiens Entscheidung, statt konventioneller U-Boote mit französischer Hilfe nun nuklearbetriebene U-Boote mit amerikanischer und britischer Unterstützung zu bauen, bedeutet für Frankreich den Verlust einer 56-Milliarden-Euro-Vereinbarung.
Laut dem französischen Außenminister Jean-Yves Le Drian zeugt die Situation um den aufgelösten U-Boot-Vertrag mit Canberra von einer ernsten Krise in den Beziehungen von Paris zu den USA und Australien. Durch seinen Schritt habe Australien nicht nur das Vertrauen von Paris, sondern auch von ganz Europa enttäuscht, sagte auch der französische Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Clément Beaune.
Frankreichs Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 18.09.2021
Streit um U-Boot-Deal: Vertrauen zu Australien in Europa untergraben – Paris
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала