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Bericht: Israelischer Roboter tötete 2020 Gründer iranischen Nuklearprogramms Fachrisadeh

CC BY 4.0 / Fars News Agency / WikipediaCommons (cropped)Fachrizadehs Auto nach dem Attentat mit Einschusslöchern
Fachrizadehs Auto nach dem Attentat mit Einschusslöchern - SNA, 1920, 19.09.2021
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Der am 27. November 2020 ermordete Wissenschaftler Mohsen Fachrizadeh, der als Gründer des iranischen Nuklearprogramms gilt, ist laut einem neuen Bericht der „New York Times“ angeblich von einem bewaffneten Mossad-Roboter mit künstlicher Intelligenz und zahlreichen Kameras getötet worden.
Obwohl kein Staat und keine Organisation offiziell die Verantwortung für diese Ermordung übernahm, deutete der Ex-Mossad-Chef (Mossad – Israels nationaler Aufklärungsdienst – Anm. d. Red.) auf die Beteiligung von Tel Aviv hin. Dem Bericht zufolge wurde der Wissenschaftler in einem Hinterhalt von einem Mossad-Scharfschützen getötet, der mithilfe einer Satelliten-Technologie von einem unbekannten Ort aus in weiter Entfernung operierte. Die Kugeln wurden aus einem Maschinengewehr in einem kamerabeladenen Pickup abgefeuert.
Die neu aufgetauchten Details zum Attentat widersprechen den Medienberichten in den Tagen nach dem tödlichen Vorfall. Zunächst, nach der Tötung, verbreiteten die Nachrichtenagenturen eine Version, in der behauptet wurde, die Ermordung sei von einem großen Killerkommando durchgeführt worden und nicht identifizierte Zeugen der Tötung erklärten, sie hätten in dieser Gegend ein gewaltsames Feuergefecht gehört.
Die „New York Times“ behauptet jedoch, dass ein bewaffneter Roboter verwendet worden sei, um Fachrizadeh umzubringen. Der Einsatz einer waffengestützten Technologie hätte es dem Bediener ermöglicht, sein Ziel genau zu treffen, während Fachrizadehs Frau auf dem Beifahrersitz neben ihm unverletzt geblieben sei.
Dem Bericht zufolge identifizierten die Kameras des bewaffneten Roboters Fachrizadeh und bestimmten seinen Standort im Fahrzeug, auf dem Fahrersitz neben seiner Frau, und übermittelten diese Daten an den Betreiber. Innerhalb einer Minute nach dem ersten Schuss war das Attentat beendet. Der Betreiber soll 15 Schüsse auf den Wissenschaftler abgefeuert haben, der in den Armen seiner Frau starb.
Tel Avivs Plan, Fachrizadeh zu ermorden, war der Zeitung zufolge jahrelang durchgearbeitet worden, wobei zahlreiche Pläne auf einer unbewiesenen israelischen Annahme beruhten, dass er ein Atomwaffenrennen im Iran anführte. Als klar wurde, dass der damalige US-Präsident, Donald Trump, nicht wiedergewählt würde, wurde die Strategie aggressiver. Denn israelische Geheimdienste glaubten, dass US-Präsident Joe Biden zum Iran-Atomabkommen zurückkehren würde. Wenn Israel einen hochrangigen iranischen Beamten töten wollte, waren die Zustimmung und der Schutz der USA erforderlich, da der US-Präsident Donald Trump und der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu öffentlich ähnliche Ansichten über den Iran teilten.
„Das bedeutete, zu handeln, bevor Herr Biden sein Amt antreten konnte. Im besten Szenario von Herrn Netanjahu würde die Ermordung jede Chance auf die Wiederbelebung des Atomabkommens zunichtemachen, selbst wenn Herr Biden gewinnen würde“, so die Zeitung.
Fachrizadeh wurde angeblich von den speziellen Diensten vor einem bevorstehenden Attentat gewarnt und aufgefordert, nicht zu reisen. Aber der Wissenschaftler weigerte sich, weil er am nächsten Tag Unterricht an der Universität Teheran erteilen wollte.
Beerdigung des iranischen Nuklearphysikers Mohsen Fakhrizadeh in Teheran am 30. November 2020 - SNA, 1920, 02.12.2020
Das iranische Atomprogramm und ein weiteres Attentat
Die Zeitung behauptet, die Mörder hätten den inneren Kreis des Wissenschaftlers infiltriert, um die Route und die Zeit von Fakhrizadehs Reise vorherzusagen.
Fachrizadehs Sohn Hamed war im Haus der Familie in Absard, als er einen Notruf von seiner Mutter erhielt. Er erreichte innerhalb von Minuten den Ort, den er als einen „totalen Krieg“ bezeichnete.
„Es war kein einfacher Terroranschlag, bei dem jemand kam, eine Kugel abfeuerte und wegrannte“, sagte er später im Staatsfernsehen. „Seine Ermordung war viel komplizierter als Sie wissen und denken. Er war der iranischen Öffentlichkeit unbekannt, aber diejenigen, die Feinde der iranischen Entwicklung sind, kannten ihn sehr gut.“
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