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Demo in Washington für festgenommene Beteiligte am Kapitol-Sturm geplant

© AP Photo / Jose Luis MaganaUS-Kapitol (Archiv)
US-Kapitol (Archiv) - SNA, 1920, 18.09.2021
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Am Samstag sollen sich Hunderte in Washington versammeln, um für die inhaftierten Angreifer des Kapitol-Sturms vom 6. Januar zu demonstrieren.
Die Kundgebung unter dem Motto „Gerechtigkeit für J6“ findet laut den Organisatoren am Mittag EST (18.00 Uhr MESZ) am Union Square vor dem US-Kapitol in Washington D.C. statt. Ähnliche Aktionen seien in den kommenden Wochen auch in anderen US-Bundesstaaten geplant.
Nach Informationen des US-Ministeriums für Innere Sicherheit werden rund 700, teils rechtsradikale Demonstranten für die Demo am Fuße des Capitol Hills erwartet.
Das US-Verteidigungsministerium versetzte der Nachrichtenagentur Reuters zufolge die Nationalgarde in Bereitschaft. Der amerikanische Verteidigungsminister, Lloyd Austin, ordnete am Freitag an, dass 100 Nationalgardisten zur Unterstützung der Polizei beim Schutz des Sitzes des Kongresses bereitstehen sollten. Offenbar werden sie aber unbewaffnet sein.
Am Donnerstag installierten Ordnungshüter eine Metallabsperrung um das Kongressgebäude. Sie soll am Sonntag demontiert werden.
Die Demo werde von einer Non-Profit-Organisation unter der Leitung von Matt Braynard veranstaltet, einem ehemaligen Mitglied vom Wahlstab des früheren US-Präsidenten Donald Trump, schreibt das Portal Axios am Freitag. Der Ex-Staatschef habe die Kundgebung in einem Statement vom Donnerstag unterstützt.
Donald Trump (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.09.2021
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In Washington waren Anfang Januar Proteste von Anhängern des scheidenden US-Präsidenten Donald Trump gegen Joe Bidens Wahlsieg mit einem bespiellosen Sturm auf das Parlament eskaliert. Scharenweise durchbrachen Trump-Unterstützer am 6. Januar Polizeiabsperrungen und drangen in das Kapitol ein, während die Senatoren und Abgeordneten gerade dabei waren, Bidens Sieg vom November formell zu bestätigen. Die Sitzungssäle mussten evakuiert werden. Bei dem Angriff starben fünf Menschen. Mehr als 500 Personen sind im Zusammenhang mit der Erstürmung des Kapitols angeklagt.
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