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England will sich von EU-Gesetzen trennen, Arbeitgeberpräsident kann sich Impfprämie vorstellen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 17.09.2021
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Italien schreibt allen Beschäftigten Impfung oder Corona-Tests vor; England will sich von EU-Gesetzen trennen; Viele finden Wahlkampf eher öde; Arbeitgeberpräsident kann sich Impfprämie vorstellen; Studie untersucht Impfnebenwirkungen bei jungen Männern; Während Vollversammlung sollen Quallen auf UN-Hauptgebäude schwimmen
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Freitag geschehen ist.

Italien schreibt allen Beschäftigten Impfung oder Corona-Tests vor

Als erstes Land in Europa schreibt Italien künftig allen Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bereich Impfungen oder negative Corona-Tests vor, um ihrer Arbeit nachzugehen. Die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi beschloss, den „Grünen Pass“ umfangreich auszuweiten. Wer kein Zertifikat vorweisen kann, darf von Mitte Oktober an nicht mehr zur Arbeit in Büros, Behörden, Geschäften oder der Gastronomie gehen. Mit der Maßnahme will Draghi Impfgegner und -zweifler umstimmen. In Italien sind aktuell 75 Prozent der Menschen über zwölf Jahren durchgeimpft.

England will sich von EU-Gesetzen trennen

Beschränkungen der Gentechnik, Datenschutzregeln und Maßeinheiten für Bier – Großbritannien will nach dem Brexit ungeliebte EU-Gesetze abschaffen. Brexit-Minister David Frost kündigte jetzt umfassende Reformen an. Er wolle das gesamte beibehaltene EU-Recht, das für das Vereinigte Königreich nicht geeignet sei, ändern, ersetzen oder aufheben, sagte er im Londoner Oberhaus. Der Austritt Großbritanniens aus der EU ist seit Januar offiziell vollzogen. Um rechtliche Sicherheit zu gewährleisten, gelten alle auf EU-Recht basierenden britischen Gesetze aber weiterhin. Zahlreiche Regelungen, etwa die 2016 eingeführte DSGVO, sind der Regierung ein Dorn im Auge. Ihre Abschaffung könnte das bereits eher schwierige Verhältnis zur EU noch mehr belasten.

Viele finden Wahlkampf eher öde

Den laufenden Bundestagswahlkampf finden viele Wähler relativ langweilig. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur bezeichneten nur vier Prozent der Wahlberechtigten den aktuellen Wahlkampf als äußerst spannend. 16 Prozent der Befragten beurteilten den Wettstreit der Parteien als eher spannend. Und obgleich in Sachen Regierungskoalition zur Zeit noch alles offen scheint, finden insgesamt 43 Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage den Wahlkampf langweilig. 19 Prozent von ihnen waren sogar der Meinung, der Wettbewerb um Stimmen und Kanzleramt sei diesmal äußerst langweilig. Rund 29 Prozent der Deutschen finden den aktuellen Wahlkampf weder spannend noch langweilig. Sieben Prozent der Befragten trauten sich in der Frage „Wie spannend oder langweilig finden Sie bislang den Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021?“ kein Urteil zu.
Wahlen (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.09.2021
Bei vielen Deutschen kommt im Wahlkampf eher Langeweile auf

Arbeitgeberpräsident kann sich Impfprämie vorstellen

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger kann sich eine Geldprämie als Impfanreiz vorstellen. Im Gespräch mit der „Wirtschaftswoche“ sagte Dulger zu neuen Anreizen für eine Corona-Impfung:
„Das kann man ja auch regional unterschiedlich gestalten: In München zum Beispiel mit Tickets für den FC Bayern, da würde sich wahrscheinlich die halbe Stadt piksen lassen. Und ja: Ich würde auch eine Geldprämie begrüßen – alles, was hilft, ist richtig, um in die Normalität zurückzukehren.“
Die Corona-Impfkampagne stockt bereits seit einiger Zeit, Grund ist die mangelnde Nachfrage in der Bevölkerung. Niedrigschwellige Angebote wie Impfungen auf Supermarktparkplätzen sollen die Impfquote erhöhen, zum Teil wird zum Beispiel auch mit Freifahrten oder Bratwürsten geworben. Auch Linksfraktionschef Dietmar Bartsch hatte sich zuletzt für eine Impfprämie von 50 Euro ausgesprochen.

Studie untersucht Impfnebenwirkungen bei jungen Männern

In Großbritannien will ein Wissenschaftlerteam der Universität Oxford verschiedene Impfschemata bei Zwölf- bis 16-Jährigen testen, um die Immunreaktionen und die milderen Nebenwirkungen zu untersuchen. „Wir sind besorgt über das Risiko einer Herzmuskelentzündung, insbesondere bei der zweiten Dosis des Impfstoffs von Pfizer bei jungen Männern“, erklärte der leitende Forscher der Studie, Matthew Snape.
Krankes Kind (Symbolbild) - SNA, 1920, 17.09.2021
Kinder impfen wegen schweren Verläufen und „Long-Covid“? Die Zahlen geben das nicht her

Während Vollversammlung sollen Quallen auf UN-Hauptgebäude schwimmen

Während der Generaldebatte der UN-Vollversammlung in der kommenden Woche sollen Quallen auf dem Hauptgebäude der Vereinten Nationen in New York schwimmen. Ein dänisches Künstlerkollektiv wolle nachts Bewegtbilder von sogenannten Staatsquallen auf die Nordseite des 39-stöckigen Gebäudes in Manhattan projizieren, teilten die UN mit. Damit solle darauf aufmerksam gemacht werden, wie wichtig es für die Staats- und Regierungschefs sei, in Harmonie für das Wohlergehen aller Arten auf diesem Planeten zu arbeiten. Die Vollversammlung ist das Parlament der Vereinten Nationen, in dem jedes Mitgliedsland eine Stimme hat.
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