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Russland wählt neues Parlament

© SNA / Andrej Sorokin / Zur BilddatenbankAbstimmung in einem Wahllokal in Jakutsk
Abstimmung in einem Wahllokal in Jakutsk - SNA, 1920, 17.09.2021
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In Russland haben am Freitag die Wahlen zur Staatsduma begonnen. Erstmals kann im Laufe von drei Tagen auch online abgestimmt werden. Die Hälfte der 450 Sitze soll nach Parteilisten vergeben werden. Die andere Hälfte der Abgeordneten wird in Einzelwahlkreisen gewählt.
Bei der Duma-Wahl kandidieren 14 Parteien. Neben den bereits im Parlament mit eigenen Fraktionen vertretenen „Geeintes Russland“, der Liberal-Demokratischen Partei (LDPR), der Kommunistischen Partei (KPRF) und „Gerechtes Russland – Für die Wahrheit“ sind es „Jabloko“, „Die Grünen“, „Neue Leute“, die „Wachstumspartei“, „Die Freiheit- und Gerechtigkeitspartei“, die „Kommunisten Russlands“, die „Bürgerplattform“, die „Grüne Alternative“, sowie „Rodina“ („Heimat“) und die „Rentnerpartei“. Auf ihren landeseinheitlichen Parteilisten stehen insgesamt 3812 Namen.
In Einerwahlkreisen treten insgesamt 2020 Kandidaten an, darunter zehn Parteilose. Die Zentrale Wahlkommission in Moskau hat bei diesen Wahlen nach eigenen Angaben nur fünf Prozent der Kandidaten und damit am wenigsten seit Jahren aus dem Wahlrennen ausgeschlossen. Landesweit gibt es insgesamt 96.000 Wahllokale. Außerdem können russische Wahlberechtigte in 144 Ländern ihre Stimme abgeben. Im Ausland sollen insgesamt 348 Wahllokale öffnen.
Ein Wahllokal in Russland  - SNA, 1920, 15.09.2021
250 internationale Beobachter sollen Duma-Wahl in Russland überwachen
Gegen möglichen Wahlbetrug geht die Wahlleitung mit Beobachtungskameras vor, die das Geschehen in Wahllokalen und in den Räumen lokaler Wahlkommissionen in den nächsten Tagen pausenlos filmen sollen. Laut Wahlleiterin Ella Pamfilowa sind landesweit 96 Prozent der Wahllokale mit Beobachtungskameras ausgestattet.
In 39 der 85 russischen Regionen werden zudem lokale Parlamente gewählt. Diesmal dauert die Abstimmung drei Tage – ein Novum für Russland. Die Wahllokale werden bis Sonntag von jeweils 8.00 bis 20.00 Uhr geöffnet sein. Bei der jetzigen Wahl kann auch erstmals online gewählt werden.
Präsident Wladimir Putin hatte im Vorfeld die Bürger zu den Urnen gerufen. „Wir alle sind gleichermaßen daran interessiert, dass verantwortungsbewusste, engagierte und angesehene Menschen ins Parlament einziehen“, sagte der Kremlchef in einer online verbreiteten Videoansprache.
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