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Greta Thunberg demonstriert vor Bundestagswahl in Berlin

© SNA / Alexandro Martinez VelezGreta Thunberg (Archivfoto)
Greta Thunberg (Archivfoto) - SNA, 1920, 17.09.2021
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Schwedens bekannteste Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg kommt am 24. September nach Berlin, um am internationalen Klimastreik teilzunehmen. In einem Interview verrät die 18-Jährige, was sie mit der Demo nur zwei Tage vor der Bundestagswahl erreichen will.
Deutschlands Klimapolitik sei völlig unzureichend, sagte Thunberg im Gespräch mit dem „Tagesspiegel“. Die Notwendigkeit für einen sofortigen Wandel sei „so groß wie noch nie“, betonte die „Fridays for Future“-Initiatorin.
„Wir werden immer noch politisch betrogen.“ Deshalb „müssen wir als Bürger einer Demokratie aktiv sein und auf die Straße gehen und das als Möglichkeit nutzen, die Menschen zu mobilisieren.“
Aber bei der Demo in der deutschen Hauptstadt wolle sie nicht für eine bestimmte Partei werben. „Wir sind keine Lobbyisten für die Grünen“. Es gehe nicht darum, dass „die richtige“ Partei gewählt werde. „Es ist absolut entscheidend, dass die Menschen zur Wahl gehen und für die Option stimmen, die sie für die Beste halten – oder die am wenigsten schlechte, wie auch immer.“
CO2 - SNA, 1920, 05.09.2021
Youtuber Rezo attackiert Politik wegen Klima-Katastrophe
In Deutschland behandele „kein Politiker, keine Politikerin, keine Partei die Klimakrise wie einen Notfall“, monierte die junge Schwedin, deren persönlicher Schulstreik in Stockholm sich zur weltweiten Klimabewegung „Fridays for Future“ entwickelt hat.
Es werde zwar über Klimaschutz gesprochen, aber gleichzeitig wolle man erst im Jahr 2038 aus der Kohleverbrennung aussteigen, so Thunberg in dem Interview. Im Ergebnis werde Deutschland – „wie fast alle anderen Staaten auch“ seine Ziele im Blick auf das Pariser Klimaabkommen und das 1,5-Grad-Ziel verfehlen.
Thunberg ist für ihren Klimaschutzeinsatz mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet worden, darunter mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis und dem internationalen Kinderfriedenspreis.
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