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Nach Australiens Kündigung von U-Boot-Deal: Französische Botschaft in USA sagt feierliche Gala ab

© AFP 2021 / DANIEL SLIMDie französische Botschaft in Washingzon, D.C.
Die französische Botschaft in Washingzon, D.C. - SNA, 1920, 17.09.2021
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Nachdem Australien einen milliardenschweren Deal über die Lieferung von französischen U-Booten zugunsten des Erwerbs von US-amerikanischen und britischen Atom-U-Booten gekündigt hatte, hat die französische Botschaft nach Informationen der Zeitung „The New York Times“ eine Gala auf ihrem Gelände abgesagt.
Am Freitag sollten in der französischen Botschaft in Washington und an Bord einer französischen Fregatte in Baltimore Feierlichkeiten zum 240. Jahrestag der Seeschlacht vor der Chesapeake Bay stattfinden. Die Auswirkungen des Gefechts zwischen einer britischen und einer französischen Flotte hatten zum Sieg der Amerikaner an dem Unabhängigkeitskrieg beigetragen.
Stattdessen soll ein ranghoher Vertreter der französischen Marine, der zu den feierlichen Veranstaltungen nach Washington gereist war, nach Angaben der NYT vorzeitig nach Paris zurückkehren. Die Gala auf dem französischen Gelände in Washington sei abgesagt worden.
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Zwei andere Veranstaltungen, an denen ein französischer Zerstörer in Baltimore und ein französisches U-Boot im Hafen von Norfolk beteiligt sein sollten, seien nicht abgesagt worden, teilte der Sender CBS unter Verweis auf einen französischen Beamten mit.
Am Mittwoch hatten die USA, Großbritannien und Australien die Bildung des trilateralen Sicherheitspaktes AUKUS angekündigt. Eine der ersten Initiativen im Rahmen dieses Bündnisses soll die Lieferung von acht Atom-U-Booten an Australien sein. Sein Abkommen mit Frankreich über die Lieferung von zwölf U-Booten mit konventionellem Antrieb kündigte Australien auf.
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Nach Angaben der NYT informierte der nationale Sicherheitsberater von Präsident Biden Frankreich darüber erst wenige Stunden vor der offiziellen Bekanntgabe dieser Pläne durch Biden.
Zuvor hatte der französische Außenminister, Jean-Yves Le Drian, die Kündigung des Submarinen-Deals durch Australien als einen „Stich in den Rücken“ bezeichnet und Canberra vorgeworfen, das Vertrauen Frankreichs verraten zu haben. „Dies geschieht nicht unter Verbündeten“, äußerte er. Australien lehne ein Abkommen für eine strategische Partnerschaft ab, das „eine Menge Technologietransfers und einen Vertrag mit einer Laufzeit von 50 Jahren“ beinhalte.
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