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 - SNA, 1920
Afghanistan
Aktuelle Nachrichten aus Afghanistan

Seit Mitte August kamen 4559 Afghanen in Deutschland an

© REUTERS / Kai PfaffenbachEvakuierte afghanishce Flüchtlinge in Ramstein (Archivbild)
Evakuierte afghanishce Flüchtlinge in Ramstein (Archivbild) - SNA, 1920, 17.09.2021
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Seit der Machtübernahme der Taliban im August sind aus Afghanistan rund 5400 Menschen nach Deutschland gekommen.
Wie das Bundesinnenministerium am Freitag auf Anfrage mitteilte, handelt es sich bei den insgesamt 5404 Eingereisten um 4559 afghanische Staatsbürger und 522 Deutsche. Unter den Afghanen sind den Angaben zufolge 259 ehemalige Ortskräfte deutscher Institutionen mit 945 Familienangehörigen.
Afghanische Flüchtlinge - SNA, 1920, 17.09.2021
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Masernimpfung für Tausende Afghanen auf US-Stützpunkt Ramstein
Das Bundesinnenministerium hatte diese Woche für gut 2600 Menschenrechtler, Künstler, Wissenschaftler, Journalisten und andere potenziell gefährdete Menschen aus Afghanistan eine Aufenthaltszusage erteilt. Das bedeutet, dass diese Menschen sowie ihre Lebenspartner und Kinder einen Aufenthaltstitel für Deutschland erhalten, also kein Asyl beantragen müssen.
Nach der Machtübernahme der militanten Islamisten in der Hauptstadt Kabul Mitte August waren mit Evakuierungsflügen der Bundeswehr nach Angaben der Bundesregierung 4587 Menschen nach Deutschland gekommen, davon 3849 Afghanen und 403 deutsche Staatsangehörige. Nach dem Ende der Luftbrücke Ende August kamen noch weitere Menschen aus Afghanistan auf anderem Wege nach Deutschland - etwa via Pakistan oder über das Golfemirat Katar.
Deutschlands Hilfe für Flüchtlinge

Deutschland ist zweitgrößter bilateraler Geber (2020 rund 447 Millionen US-Dollar) von UNHCR, so das Auswärtige Amt. Insgesamt hat Deutschland 2020 mehr als 900 Millionen Euro für Schutz und Versorgung von Flüchtlingen in über 30 Ländern aufgebracht. Damit UNHCR der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie und ihren Folgen in Flucht- und Vertreibungskontexten wirksam entgegentreten kann, hat das Auswärtige Amt seit Ausbruch der Pandemie zusätzliche 70 Millionen Euro bereitgestellt.

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