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Nachtnews: Biden sieht Bedrohung im Indopazifik, Politiker warnen vor radikalen Impfgegnern

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 16.09.2021
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Biden sieht Bedrohung im Indopazifik; Großalarm an Hagener Synagoge – Polizei ermittelt weiter; Politiker warnen vor radikalen Impfgegnern; Falsche Klimapolitik könnte viele Jobs gefährden; Neun Menschen ertrinken an französischer Mittelmeerküste; Erstmals vier Laien alleine ins Weltall gestartet
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Donnerstag geschehen ist.

Biden sieht Bedrohung im Indopazifik

Die US-Regierung will Australien den Erwerb von U-Booten mit Nuklearantrieb ermöglichen, um die Sicherheit und die militärische Abschreckung im Indopazifik-Raum zu stärken. US-Präsident Joe Biden sprach in Washington von sich rasch entwickelnden Bedrohungen. Gemeinsam mit Großbritannien solle in den kommenden 18 Monaten ein optimaler Weg gefunden werden, damit Australien solche modernen U-Boote erhalten werde, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von Biden, dem australischen Regierungschef, Scott Morrison, sowie dem britischen Premier, Boris Johnson. Die USA und Großbritannien würden dabei ihr Fachwissen mit Australien teilen.

Großalarm an Hagener Synagoge – Polizei ermittelt weiter

Nach dem Großeinsatz der Polizei vor der Hagener Synagoge gehen die Ermittlungen zu den Hintergründen weiter. Wir sind jetzt in besonders engem Kontakt mit der jüdischen Gemeinde. Die Menschen sind in Sorge, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht. Zugleich sei der Schutz des Gotteshauses verstärkt worden. Noch in der Nacht standen zwei Polizeiwagen vor dem Gebäude. Die Beamten waren mit Maschinenpistolen bewaffnet. Am späten Mittwochnachmittag hatten starke Polizeikräfte die Synagoge abgeriegelt, nachdem es Hinweise auf eine mögliche Gefährdungslage gegeben hatte.
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.09.2021
Polizei: Mögliche Gefährdungslage an jüdischer Einrichtung in Hagen

Politiker warnen vor radikalen Impfgegnern

Nach einem versuchten Brandanschlag auf ein sächsisches Impfzentrum haben Innenpolitiker des Bundestags vor einer Radikalisierung der Impfgegner gewarnt. Die zunehmende Gewalt aus der so genannten Querdenker-Szene gegen öffentliche Institutionen und Gesundheitseinrichtungen sei zutiefst besorgniserregend. Das sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Konstantin Kuhle dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Der Unionsinnenpolitiker Mathias Middelberg forderte eine konsequente Aufklärung. Die Grünen-Innenpolitikerin Irene Mihalic sagte, seit Monaten beobachte man eine Radikalisierung der Szene.

Falsche Klimapolitik könnte viele Jobs gefährden

Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Metall, Jörg Hofmann, hat vor dem massenweisen Verlust von Arbeitsplätzen durch eine falsche Klimapolitik gewarnt. Er sei überzeugt, dass man den Wandel zu einer klimaneutralen Wirtschaft schaffen könne. Aber dafür brauche die Industrie und die dort Beschäftigten jetzt Planungssicherheit, sagte er der Bild-Zeitung. Andernfalls seien weit mehr als 100.000 Jobs in Gefahr. Probleme, die etwa durch die Klimapolitik entstünden, würden viel zu oft einfach weggelächelt, kritisierte er.

Neun Menschen ertrinken an französischer Mittelmeerküste

An der französischen Mittelmeerküste sind bei hohem Wellengang neun Menschen beim Schwimmen ertrunken. Zu den Badeunfällen kam es an verschiedenen Orten entlang der Küste zwischen Perpignan nahe der spanischen Grenze sowie Marseille, berichtete der Sender BFMTV. In der Region gab es eine Unwetterwarnung. Nach Ende der Sommersaison werden die Strände nicht mehr ständig von Rettungsschwimmern überwacht. Einige Orte hatten das Schwimmen bereits am Nachmittag wegen der Wetterlage auch verboten.

Erstmals vier Laien alleine ins Weltall gestartet

Erstmals sind vier Laien alleine zu einem mehrtägigen Weltall-Ausflug in die Erdumlaufbahn aufgebrochen. Die vom 38-jährigen US-Milliardär Jared Isaacman dafür beim Raumfahrtunternehmen SpaceX gecharterte „Dragon“-Kapsel startete mit Hilfe einer Falcon 9-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral. SpaceX spricht von der ersten nur mit Laien besetzten Mission in die Erdumlaufbahn – an Bord ist kein ausgebildeter Profi-Astronaut, die Kapsel fliegt weitgehend automatisch. Der „Dragon“ soll rund drei Tage lang die Erde umkreisen.
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