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Vier einfache Wege, um Ozonschicht zu schützen

© CC0 / 41330 / PixabayWolken (Symbolbild)
Wolken (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.09.2021
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Am 16. September wird der Internationale Tag zur Erhaltung der Ozonschicht begangen. Jeder kann etwas dazu beitragen, um deren Zerstörung zu stoppen. SNA stellt Ihnen aus diesem Anlass vier einfache Wege für den Schutz der Ozonschicht vor.
Die Ozonschicht befindet sich in der Erdatmosphäre, hauptsächlich in der unteren Stratosphäre – in fünfzehn bis 30 Kilometern Höhe über der Erde. Sie schützt uns vor der ultravioletten ­Strahlung der Sonne. Je dünner die Ozonschicht ist, desto intensiver ist die Strahlung, die Pflanzen, Tieren und Menschen schaden kann. Die Folge einer solchen Strahlenbelastung kann beim Menschen Hautkrebs sein. Zu diesem Aktionstag präsentieren wir Ihnen ein paar einfache Wege, was man zum Schutz der Ozonschicht beitragen kann.

1.Entschlossenes Nein zu FCKW-Sprays

Viele Spraydosen enthielten früher ozonschädigende Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW). Diese und andere halogenierten Stoffe sind sehr wirksame Treibhausgase, die das Klima bis zu 14.000 Mal stärker aufheizen als Kohlendioxid (CO2), erklärt das Umweltbundesamt. Sichergehen kann man nur, wenn man auf Haar-, Schuh-und anderen Kosmetik- beziehungsweise Haushaltssprays das Etikett überprüft. Nicht zu vergessen sind auch Elektroniksprays sowie Deko-Sachen wie Glimmer, Luftschlangen- und Kunstschneesprays. Von der Aufschrift „FCKW-frei“ sollte man sich dabei aber nicht täuschen lassen, empfehlen Experten. Denn diese sei veraltet und sage nichts darüber aus, ob nicht stattdessen andere klimaschädliche Gase verwendet worden seien. Darüber hinaus sei es empfehlenswert, Pumpspray-Produkte anstatt Druckdosen zu kaufen.

2. Alten Kühlschränken ade sagen

Vor 1955 hergestellte Kühlschränke, Gefriertruhen und Klimaanlagen verwenden FCKW, durch undichte Stellen können diese Stoffe in die Atmosphäre gelangen. Inzwischen verwenden fast alle europäischen Hersteller nur noch natürliche Gase als Kälte- und Treibmittel für Dämmstoffe in Kühlschränken, erläutert das Umweltbundesamt. Sollte Ihr Eiskasten ziemlich alt sein, müsste man diesen zur Annahmestelle der Kommune bringen. Erkundigen Sie sich, ob ihn der Händler abholen kann. „Wenn eine unmittelbare Abholung des Geräts erfolgt, können Sie das Ausschlachten und Diebstahl der Altgeräte auf öffentlichen Plätzen durch „Rohstoffdiebe“ vermeiden“, so die Experten des Umweltbundesamtes.
Obst und Gemüse (Symbolbild) - SNA, 1920, 24.08.2021
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3. Lautes Pfui bei Holzprodukten mit Brommethyl

Brommethyl ist ein Halogenalkan und auch als Brommethan, Methylbromid oder Monobrommethan bekannt. Es gehört zu den Kontakt- und Atemgiften. In der Atmosphäre wirkt es sich stark schädigend auf die Ozonschicht aus und verstärkt den Treibhauseffekt. Aufgrund seiner Giftigkeit wird dieser Stoff hauptsächlich zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, besonders zur Begasung von Holz-Containern oder im Bauwesen gegen tierische Holzschädlinge.
Laut dem Portal „Informationssystem Integrierte Pflanzenproduktion“ ist die Begasung mit Methylbromid in der EU verboten. Die Hitzebehandlung sei dagegen zulässig. Alle Verpackungsmaterialien aus Holz haben einen Stempel mit der speziellen Kennzeichnung, die unter anderem auch die Behandlungsart zeigt: HT steht für Hitzebehandlung (heat treatment) und MB für Methylbromid (methyl bromide).

4. Ja zu klimafreundlichen Feuerlöschern

Halone oder Halogenkohlenwasserstoffe sind für die Zerstörung der Ozonschicht mitverantwortlich. Seit dem Jahr 2000 dürfen in Europa Halone nur in Anwendungsbereichen verwendet werden, die in den entsprechenden Papieren der Europäischen Union (Anhang VI der Verordnung (EG) Nr. 1005/2009) als kritische Verwendungszwecke aufgelistet und damit zugelassen sind. Sollten diese Stoffe Bestandteil Ihres Feuerlöschers sein, können Sie sich bei der örtlichen Feuerwehr erkundigen, wie man ihn entsorgen und mit einem Modell, das diese ozonabbauende Chemikalie nicht enthält, ersetzen kann.

Tag zum Schutz der Ozonschicht

Im Jahr 1994 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 16. September zum Internationalen Tag für die Erhaltung der Ozonschicht. Dies wurde in Anbetracht der dringenden Notwendigkeit, sie zu erhalten sowie zum Gedenken an den 16. September 1987 getan, an dem das Montrealer Protokoll unterzeichnet worden war. Das Dokument verpflichtete die Vertragsparteien erstmals zu konkreten Reduktionsschritten bei der Herstellung und ­Verwendung ozonabbauender Stoffe. Am 1. Januar 1989 trat es in Kraft. Dem Protokoll sind alle 197 UN-Staaten beigetreten.
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