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20 Prozent gegen Privilegien für Geimpfte und Genesene – Umfrage

© CC0 / PhotoLizM / PixabaySpritze (Symbolbild)
Spritze (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.09.2021
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20 Prozent der Deutschen sind gegen Privilegien für Geimpfte und Corona-Genesene. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Hamburger „Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung“ (OIZ).
Etwa ein Fünftel der Befragten finde es nicht gut, wenn immunisierte Menschen von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen befreit würden und ihre alten Freiheiten in Restaurants und Hotels, Sport- und Kultureinrichtungen zurückerhielten, so die Autoren der Studie.
Demnach seien besonders Jüngere und Singles gegen eine Besserstellung Geimpfter und Genesener. Die Ablehnung in der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen beträgt 25 Prozent – 28 Prozent bei den Singles im Alter von 25 bis 49 Jahren. Mit 15 beziehungsweise 14 Prozent ist die Ablehnung deutlich geringer unter Familien mit Kindern im Jugendlichenalter und Landbewohnern.
Impfung mit Sputnik V - SNA, 1920, 14.09.2021
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Zukunftsforscher und Mitbegründer des OIZ, Horst Opaschowski, geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sich viele Ungeimpfte und Impfgegner weiterhin gegen ihre Freiheitsbeschränkungen wehren werden. „Vielleicht verbergen sich hinter der stabilen 20-Prozent-Ablehnungsquote viele politisch Unzufriedene, die sich als Verlierer der Krise fühlen und Anlass zu sozialen Konflikten und Spannungen in der Gesellschaft geben“, glaubt der Zukunftsforscher. Das „Ausgeschlossensein“ von der Teilnahme an Sport-, Kultur- und Eventveranstaltungen empfänden viele seiner Ansicht nach wie einen verordneten Hausarrest.
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