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Nato-Verstärkung nahe westlicher OVKS-Grenzen schafft Bedingungen für Militärprovokationen – Minsk

© SNA / Pressedienst des russischen Außenministeriums / Zur BilddatenbankOVKS-Gipfel in Duschanbe
OVKS-Gipfel in Duschanbe - SNA, 1920, 16.09.2021
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Die Verstärkung der Nato-Präsenz nahe der westlichen Grenzen der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) schafft Bedingungen für Militärprovokationen und militärische Zwischenfälle. Dies erklärte Weißrusslands Staatschef Alexander Lukaschenko am Donnerstag.
Im Rahmen des OVKS-Gipfels in Duschanbe erklärte Lukaschenko laut seinem Pressedienst wie folgt:
„Eine gefährliche Tendenz ist die Zuspitzung der Lage nahe den westlichen OVKS-Grenzen. Die Militärpräsenz der USA weitet sich in Westeuropa aus, dabei vergrößern sich die Kampfmöglichkeiten der Koalitionsbildungen der Nato-Länder (…) Das alles schafft Bedingungen für militärische Provokationen und Zwischenfälle nahe unserer Grenzen.“
Der weißrussische Staatschef verwies darauf, dass in diesem Jahr die Allianz eine Serie von Militärübungen im Baltikum und in der Ukraine durchgeführt habe. Lediglich in den letzten fünf Jahren habe sich deren Zahl verdoppelt, also bis auf 90 Großmanöver pro Jahr. Die Zahl der beteiligten Truppen vergrößert sich demnach von 60.000 bis auf 110.000 Militärs.
OVKS-Ministertreffen in Duschanbe е - SNA, 1920, 15.09.2021
OVKS fordert Ende der Gewalt in Afghanistan

„Dabei reagieren unsere baltischen Nachbarn – Polen und die Ukraine – ziemlich nervös auf das planmäßige belarussisch-russische Manöver Sapad 2021. Sie sind tatsächlich zu Ende, aber das Gelärm vom Territorium des Westens ist bislang in der ganzen Welt zu hören, obwohl die Übungen ausschließlich eine Verteidigungsorientierung haben“, betonte Lukaschenko.

Dem 1992 gegründeten Sicherheitsbündnis gehören sechs Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion an: Armenien, Belarus, Kasachstan, Kirgistan, Russland und Tadschikistan.
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