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Vier Festnahmen nach Polizeieinsatz an Hagener Synagoge

© CC0 / hurk / PixabaySynagoge (Symbolbild)
Synagoge (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.09.2021
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Nach dem großen Polizeieinsatz an der Synagoge in Hagen hat es nach Angaben des nordrhein-westfälischen Innenministers Herbert Reul (CDU) eine Festnahme gegeben. Laut der Hagener Polizei wurden bislang vier Verdächtige festgenommen.
Die lokale Polizei nahm laut eigenen Angaben vier Verdächtige fest, darunter einen 16-Jährigen in Hagen. Parallel liefen Durchsuchungen, um mögliche Beweismittel zu sichern, sagte eine Sprecherin.
Zuvor hatt Reul der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag in Köln erklärt:

„Es wurde ein Jugendlicher festgenommen.“

Der „Spiegel“ berichtete zuvor, ein 16-jähriger Syrer solle eine Sprengstoffattacke vorbereitet haben.
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.09.2021
Polizei: Mögliche Gefährdungslage an jüdischer Einrichtung in Hagen
Später bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur, dass in die Ermittlungen um den Polizeieinsatz vor einer Hagener Synagoge auch die Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen eingebunden sei. Nähere Angaben können noch nicht gemacht werden, wie Oberstaatsanwalt Benjamin Kluck mitteilte. Aus Sicherheitskreisen hieß es, auch der Generalbundesanwalt sei eingeschaltet.
„Es bestand die Gefahr eines Anschlags auf die Synagoge in Hagen“, sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag bei der Vereidigungsfeier junger Polizisten in Köln.
„Ihre Kolleginnen und Kollegen haben das vermutlich verhindert.“
Am späten Mittwochnachmittag hatten starke Polizeikräfte die Synagoge in der nordrhein-westfälischen Stadt abgeriegelt, nachdem es Hinweise auf eine „mögliche Gefährdungslage“ gegeben hatte. Die Straße in der Innenstadt, an der die Synagoge liegt, wurde in 250 Metern Abstand gesperrt. Ein für Mittwochabend geplanter Gottesdienst zu Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, wurde kurzfristig abgesagt.
Sprengstoff- und Strahlungsverbrechen in Deutschland 2020

Im Jahr 2020 wurden in Deutschland 1753 Sprengstoff- und Strahlungsverbrechen (§§ 307-312 StGB) polizeilich erfasst, wie aus Angaben des Bundeskriminalamtes hervorgeht. Fast alle davon (1731) wurden als Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion gemäß § 308 des Strafgesetzbuches registriert. Im Zusammenhang mit diesen Straftaten gab es 714 Tatverdächtige, von denen 25,9 Prozent (185) nichtdeutsch waren.

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