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Infektionsmediziner: Schulen „uneingeschränkt“ offenhalten

Schule (Symbolbild) - SNA, 1920, 16.09.2021
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Die Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene und die Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie rufen die Entscheidungsträger in einer gemeinsamen Stellungnahme dazu auf, Schulen, Kitas und andere Gemeinschaftseinrichtungen für Kinder unter zwölf Jahren „uneingeschränkt“ und im Regelbetrieb offen zu halten.
Experten für Infektionskrankheiten bei Kindern und Krankenhaushygiene-Fachleute haben dazu aufgerufen, Schulen und Kitas für Kinder unter zwölf Jahren „uneingeschränkt und unabhängig von der regionalen Inzidenz im Regelbetrieb“ offen zu halten. Das gelte auch für alle anderen Bereiche des sozialen Lebens, wie Jugendarbeit, Sportvereine, Musikschulen oder Schwimmkurse, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI).

Keine Tests für asymptomatische Kinder und Jugendlichen

„Gemeinschaftseinrichtungen tragen in der jetzigen Situation (keine Lockdown-Maßnahmen mehr im öffentlichen und privaten Bereich) nicht wesentlich zur Gesamtausbreitung des Erregers in der Gruppe der nicht geimpften Kinder und Jugendlichen bei“, heißt es in dem Papier. Die überwiegende Zahl infizierter Kinder sei asymptomatisch oder erkranke mild.
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Die Fachgesellschaften sprechen sich auch dafür aus, Einrichtungen für Kinder und Jugendliche über zwölf Jahren im Regelbetrieb offen zu halten, und lehnen regelmäßige Tests asymptomatischer Kinder und Jugendlicher ab. Kinder, die sich solchen Tests unterziehen müssten, würden dadurch auch psychologisch grundsätzlich als „potenzielle Gefährder“ eingestuft, heißt es zur Begründung. „Falsch positive Antigen-Testergebnisse lösten eine Kaskade schwerwiegender Interventionen aus, die sich im Nachhinein als nutzlos erwiesen.“
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