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DIW: Deutlich geringeres Wirtschaftswachstum in Deutschland und „Inflation keine Sorge“

© CC0 / tvjoern / PixabayDie deutsche Flagge weht vor dem Reichstagsgebäude in Berlin
Die deutsche Flagge weht vor dem Reichstagsgebäude in Berlin - SNA, 1920, 16.09.2021
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Das „Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung“ (DIW) sagt für Deutschland ein deutlich geringeres Wirtschaftswachstum voraus. Das Bruttoinlandsprodukt soll nur um 2,1 Prozent steigen, wie das DIW am Donnerstag mitteilt. Die Forscher gingen bisher von einem Wachstum von 3,2 Prozent aus. Auch die aktuelle Inflation biete keinen Grund zur Sorge.
Aber im nächsten Jahr soll es wohl besser kommen: Da wird im DIW mit einem Wirtschaftswachstum um 4,9 Prozent gerechnet - zuvor hatte das Institut 4,3 Prozent prognostiziert.
Die anhaltenden Lieferengpässe und Materialknappheiten in der Industrie würden für solch düstere Prognosen sorgen. Diese führen die Konjunkturforscher auf die vielen Probleme im internationalen Warenhandel zurück. „Die Weltwirtschaft brummt, vor allem die Wirtschaft in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wächst mit steigender Impfquote. Doch der Konjunkturmotor in Deutschland stottert“, heißt es in der DIW-Pressemitteilung. Der Dienstleistungssektor habe im Sommer zwar von einer ruhigeren Corona-Lage profitiert, wegen der steigenden Inzidenzzahlen im Winter sei aber mit Dämpfern zu rechnen.
Das DIW erwartet, dass etwa um den Jahreswechsel herum sich der Produktionsstau in der Industrie so langsam auflösen wird. Und weil die Pandemie ab Frühjahr zunehmend überwunden werde, wovon das Institut ausgeht, würden auch die Dienstleister auf Erholungskurs kommen.
Auch zur derzeit höheren Inflation äußerten sich die Wissenschaftler. Diese sei nicht bedenklich. „Die derzeit hohe Teuerungsrate ist vor allem Sondereffekten geschuldet: Zu einem guten Teil geht sie auf den Wegfall der Mehrwertsteuersenkung und die wieder in einen normalen Bereich hochgeschnellten Ölpreise zurück. Beides wird die Rate im kommenden Jahr immer weniger verzerren, deshalb dürfte die Inflation ab 2022 auch auf zwei Prozent und darunter zurückgehen“, heißt es aus dem DIW. Ab 2022 soll die Inflation auf zwei Prozent und darunterfallen. Die Inflationsrate war im August mit 3,9 Prozent auf den höchsten Stand seit Ende 1993 gestiegen.
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