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AUKUS-Partnerschaft: Australien soll mindestens acht atomgetriebene U-Boote bekommen

© AP Photo / Andrew HarnikBritischer Premierminister Boris Johnson, Australiens Premierminister Scott Morrison und US-Präsident Joe Biden
Britischer Premierminister Boris Johnson, Australiens Premierminister Scott Morrison  und US-Präsident Joe Biden  - SNA, 1920, 16.09.2021
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Australien wird mindestens acht U-Boote mit Nuklearantrieb erhalten. Laut einer Erklärung auf der Webseite des australischen Premierministers wird das Angebot im Rahmen des trilateralen Verteidigungsbündnisses AUKUS zwischen Australien, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten unterbreitet.
„Im Rahmen von AUKUS werden sich die drei Nationen unverzüglich darauf konzentrieren, den optimalen Weg zur Lieferung von mindestens acht nuklear angetriebenen U-Booten für Australien zu finden“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung des Premierministers, des Verteidigungsministers, des Außenministers und des Ministers für Angelegenheiten der Frauen.

Verteidigungsbündnis AUKUS

Am Mittwoch hatten Australiens Premierminister Scott Morrison, der britische Premierminister, Boris Johnson, und der US-Präsident, Joe Biden, die Gründung der neuen Verteidigungs- und Sicherheitspartnerschaft AUKUS angekündigt. Die erste Initiative im Rahmen von AUKUS besteht laut der Erklärung darin, dass Australien nuklear angetriebene U-Boot-Technologie erwirbt und dabei die jahrzehntelange Erfahrung der USA und Großbritanniens nutzt.
Die Regierung in Canberra beabsichtige, die nuklear angetriebenen U-Boote in Südaustralien zu bauen, um möglichst viele australische Arbeitskräfte zu beschäftigen, heißt es in der Erklärung weiter.
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Zuvor hatte der Fernsehsender ABC berichtet, Canberra habe beschlossen, eine Flotte atomgetriebener U-Boote zu bauen und auf den Vertrag im Gesamtwert von 90 Milliarden Australischen Dollar (umgerechnet 55,8 Euro) mit dem französischen Konzern Naval Group zu verzichten, der 2017 für das bislang größte Verteidigungsprojekt zur Entwicklung und zum Bau von dieselelektrischen U-Booten ausgewählt worden war.
Ihren Beschluss, den Vertrag mit dem französischen Unternehmen zugunsten des gemeinsamen Projekts mit Großbritannien und den USA zu kündigen, begründete die australische Regierung mit den „sich beschleunigenden Veränderungen in der regionalen Sicherheit“.

Australien bekommt zusätzliche Langstreckenwaffen

Im Laufe des Jahrzehnts werde Australien rasch „zusätzliche Fähigkeiten für Langstreckenangriffe“ für seine Streitkräfte erwerben, heißt es in der Erklärung weiter. Im Bezug darauf sollen unter anderem „Tomahawk“-Marschflugkörper für Lenkwaffenzerstörer der Hobart-Klasse, Marschflugkörper und Langstrecken-Seezielflugkörper für Mehrzweckkampfflugzeuge F/A-18 Hornet und Tarnkappen-Mehrzweckkampfjets Lockheed Martin F-35 Lightning II es ermöglichen, Ziele in einer Reichweite von 900 Kilometern zu treffen.
Die chinesische Botschaft in Washington hat als Reaktion auf die Bildung der AUKUS-Partnerschaft zwischen den USA, Großbritannien und Australien bereits die Mitgliedsländer aufgefordert, auf die Mentalität des Kalten Krieges zu verzichten und keine Bündnisse gegen andere Länder zu schließen.
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