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Deutschland braucht 500.000 Zuwanderer für sichere Rente, Nordkorea setzt Raketentests fort

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 15.09.2021
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Deutschland braucht 500.000 Zuwanderer für sichere Rente; Nordkorea setzt Raketentests fort; Gouverneur in Kalifornien bleibt laut Prognosen im Amt; Aufenthaltszusage für Afghanen und Familien in Deutschland; Bewaffnete entführen rund 20 Migranten aus mexikanischem Hotel; Erste Broadway-Vorstellungen nach Pandemie
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Mittwoch geschehen ist.

Deutschland braucht 500.000 Zuwanderer für sichere Rente

Deutschland braucht aus Sicht der FDP für eine sichere Rente jedes Jahr eine halbe Million Zuwanderer.
„Wir brauchen ein grundlegendes Umdenken in der Migrationspolitik“, sagte der Fraktionsvize und Finanzpolitiker Christian Dürr der Deutschen Presse-Agentur.
„Wenn wir es schaffen, Deutschland zu einem offenen, modernen Einwanderungsland zu machen und gleichzeitig die Rente zu stabilisieren, gewinnen wir als Gesellschaft mehr, als wir uns heute vorstellen können.“ Für mehr Einwanderung solle ein Punktesystem nach kanadischem Vorbild eingeführt werden. Dort werden Einwanderungswillige etwa nach Ausbildung, Arbeitserfahrung, Sprachkenntnissen und Alter klassifiziert.

Nordkorea setzt Raketentests fort

Wenige Tage nach dem Test von Marschflugkörpern hat Nordkorea nach Angaben des südkoreanischen Militärs mindestens zwei ballistische Raketen ins offene Meer abgefeuert. Die Raketen seien heute im Zentralteil des Nachbarlandes gestartet worden und dann in Richtung Japanisches Meer geflogen, teilte Südkoreas Generalstab mit. Über den Typ der Raketen und ihre Flugweite lagen zunächst keine Angaben vor. Zusammen mit US-Behörden werde der jüngste Raketentest durch Nordkorea analysiert, hieß es.
Nordkorea testet erfolgreich neue Marschflugkörper  - SNA, 1920, 13.09.2021
Nordkorea testet erfolgreich neue Marschflugkörper

Gouverneur in Kalifornien bleibt laut Prognosen im Amt

Der demokratische Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, Gavin Newsom, hat Prognosen zufolge erfolgreich den Versuch seiner Gegner abgewehrt, ihn vorzeitig aus dem Amt zu drängen. Bei einer Sonderabstimmung votierte eine klare Mehrheit der Wähler in dem Westküstenstaat dafür, Newsom als Gouverneur zu behalten, wie in der Nacht zu Mittwoch (Ortszeit) aus übereinstimmenden Vorhersagen der Fernsehsender CNN, ABC und NBC hervorging. Eine Gruppe von Republikanern hatte das Abwahlverfahren gegen Newsom angestrengt und dafür mehr als die nötigen rund 1,5 Millionen Unterschriften gesammelt.

Aufenthaltszusage für Afghanen und Familien in Deutschland

Das Bundesinnenministerium hat für etwa 2600 potenziell gefährdete Menschen aus Afghanistan eine Aufenthaltszusage erteilt. Das bedeutet, dass diese Menschen kein Asyl beantragen müssen, wie ein Sprecher mitteilte. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ schreibt, dass auf den Wartelisten zuletzt 4173 Personen standen, um einen Antrag auf Familienzusammenführung zu stellen. Stellt man beide Zahlen in einen Zusammenhang, ergebe sich rein rechnerisch eine Wartezeit von bis zu dreieinhalb Jahren, bis das letzte Visum an die derzeit Wartenden erteilt sein würde. Die Linken-Abgeordnete Ulla Jelpke hatte eine Anfrage an das Auswärtige Amt gestellt. Demnach erteilte Deutschland im ersten Halbjahr lediglich 624 Visa an afghanische Staatsangehörige. Jelpke sprach von inakzeptablen Wartezeiten.

Bewaffnete entführen rund 20 Migranten aus mexikanischem Hotel

Rund 20 Migranten sind aus einem Hotel in Mexiko entführt worden. Bewaffnete Männer fuhren nach Zeugenaussagen in drei Transportern am frühen Dienstagmorgen (Ortszeit) zum Zeitpunkt eines Schichtwechsels vor dem Hotel in der Stadt Matehuala vor, wie die Generalstaatsanwaltschaft des zentralmexikanischen Bundesstaates San Luis Potosí mitteilte. Sie nahmen demnach mehrere Gäste mit, bei denen es sich vermutlich um Männer und Frauen aus Haiti und Venezuela handelte. Mexiko ist ein Durchgangsland für Zehntausende Migranten, die jeden Monat versuchen, auf dem Landweg in die USA einzuwandern.

Erste Broadway-Vorstellungen nach Pandemie

Am New Yorker Broadway haben Tausende Zuschauer die Rückkehr von gleich vier Erfolgs-Musicals nach der Corona-Pandemie gefeiert. Der Komponist und einstige Hauptdarsteller Lin-Manuel Miranda begrüßte unter begeistertem Applaus die Zuschauer vor der Vorstellung des Polit-Musicals „Hamilton“. In allen Theatern müssen Zuschauer am Eingang einen vollständigen Impfschutz gegen das Coronavirus nachweisen und während der Vorstellung Masken tragen. Der Dienstagabend war nach der Wiederaufnahme zweier kleinerer Musicals und eines Theaterstücks das bisher bedeutendste Zeichen der Rückkehr für die New Yorker Entertainmentszene.
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