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Johnson baut Kabinett um: Liz Truss löst Dominic Raab im Außenamt ab

© REUTERS / Dan Kitwood/Pool via REUTERSDer britische Premierminister Boris Johnson gibt ein Briefing. London, 14. September 2021
Der britische Premierminister Boris Johnson gibt ein Briefing. London, 14. September 2021 - SNA, 1920, 15.09.2021
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Mit einer seit langem erwarteten Kabinettsumbildung hat der britische Premierminister Boris Johnson seine Regierungsmannschaft am Mittwoch neu aufgestellt. Den aufsehenerregendsten Wechsel gibt es nach Angaben von Downing Street im Außenministerium.
Der bisherige Ressortchef Dominic Raab wechsele ins Justizministerium. Zudem werde der 47-Jährige zu Johnsons Stellvertreter und zum Lord Chancellor berufen, schrieb das Kabinett im Kurznachrichtendienst Twitter.
Seine Nachfolge soll die bisherige Handelsministerin Liz Truss antreten. Die 46-Jährige gilt als Liebling der konservativen Basis und machte sich mit dem erfolgreichen Abschluss mehrerer internationaler Handelsabkommen nach dem Brexit einen Namen.
Raab hatte in den vergangenen Wochen heftig in der Kritik gestanden, weil er während des chaotischen Rückzugs westlicher Truppen aus Afghanistan nur zögerlich aus dem Urlaub zurückkehrte. Die Versetzung ins Justizministerium gilt als Degradierung. Bewährt hatte sich in der Afghanistan-Krise hingegen Verteidigungsminister Ben Wallace - er darf seinen Posten behalten.

Mehrere Altminister behalten ihre Ämter

Keinen Wechsel gibt es an den Spitzen im Finanz- und Innenministerium. Schatzkanzler Rishi Sunak und Innenministerin Priti Patel bleiben im Amt. Auch für Wirtschaftsminister Kwasi Kwarteng, Verkehrsminister Grant Shapps und den Brexit-Beauftragten David Frost geht es wie gewohnt weiter.
Ihre Posten räumen mussten der bisherige Justizminister Robert Buckland sowie Bildungsminister Gavin Williamson und Wohnungsbauminister Robert Jenrick.
Boris Johnson - SNA, 1920, 07.09.2021
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Bei der Kabinettsumbildung gehe es darum, ein starkes und vereintes Team zusammenzustellen, um die Erholung von der Pandemie besser voranzutreiben, sagte ein Regierungssprecher. Ein regelmäßiger Umbau des Kabinetts ist in Großbritannien üblich und gilt als Instrument für den Premierminister, seine Autorität zu festigen.
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