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Etwa 20 Migranten von Bewaffneten aus Hotel in Mexiko entführt

© REUTERS / EDGARD GARRIDOMigranten aus Haiti in Tapachula im mexikanischen Bundesstaat Chiapas
Migranten aus Haiti in Tapachula im mexikanischen Bundesstaat Chiapas - SNA, 1920, 15.09.2021
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22 Migranten, hauptsächlich aus Haiti und Kuba, sind am Dienstag lebend aufgefunden worden, nachdem sie zuvor im zentralmexikanischen Bundesstaat San Luis Potosí von einer bewaffneten Gruppe aus einem Hotel entführt worden waren. Darüber berichten internationale Medien mit Hinweis auf die Generalstaatsanwaltschaft des Bundesstaates.
Bewaffnete Männer seien in drei Transportern zur Zeit des Schichtwechsels in den frühen Morgenstunden vor dem Hotel in der Stadt Matehuala vorgefahren, hatten Schäden in den Zimmern angerichtet und mehrere Gäste mitgenommen. Die Migranten, unter denen drei Minderjährige und eine Schwangere waren, haben die Täter am Straßenrand einer unbewohnten Gegend ausgesetzt.
Bei der Suchoperation wurde die Polizei auf 16 Mexikaner aufmerksam, die angaben, von Bewaffneten aus demselben Hotel verschleppt und vor einem Geschäft freigelassen worden zu sein. Laut der Staatsanwaltschaft des zentralmexikanischen Bundesstaates San Luis Potosi, nahmen die Entführer auch das Gästebuch mit, was die Suche erschwerte. Die Beamten fanden jedoch einige Ausweise der Opfer in ihren Zimmern, hieß es.
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Rätselhafter Krater in Mexiko wird immer größer – und droht Haus zu verschlingen
Mexiko ist ein Durchgangsland für Zehntausende Migranten, die jeden Monat versuchen, in die USA zu gelangen. Sie werden häufig Opfer krimineller Gruppen. Einige werden festgehalten, bis ihre Familien für ihre Freilassung bezahlen.
Die Zahl der Migranten, die über Mexiko in die USA reisen, stieg nach dem Amtsantritt von Präsident Joe Biden, der versprach, einige der Einwanderungsbeschränkungen seines Vorgängers Donald Trump aufzuheben. Mexiko setzt Soldaten ein, um Migranten lange vor Erreichen der US-Grenze aufzuhalten. Derzeit stecken in der südmexikanischen Stadt Tapachula, nahe der Grenze mit Guatemala, Tausende Menschen zum Teil seit Monaten fest, weil ihnen die Weiterreise verwehrt wird.
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