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Auto bleibt für deutsche Berufspendler bevorzugtes Verkehrsmittel

© CC0 / pixel2013 / PixabayVerkehr (Symbolbild)
Verkehr (Symbolbild) - SNA, 1920, 15.09.2021
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Das Auto bleibt für Pendler in Deutschland unverändert das beliebteste Beförderungsmittel. Im Jahr 2020 sind mehr als zwei Drittel von ihnen regelmäßig mit dem Pkw zur Arbeit gefahren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt. Auch die Zahl der Autos auf deutschen Straßen nimmt zu.
Der Anteil derjenigen, die 2020 öffentliche Verkehrsmittel wie Bus oder Bahn nutzten, fiel laut den Statistikern mit 13 Prozent deutlich geringer aus. Nur jeder zehnte Erwerbstätige fuhr demnach regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit.
Dabei wurde das Auto auch auf kürzeren Arbeitswegen regelmäßig eingesetzt: Fast die Hälfte aller Erwerbstätigen (48 Prozent) legte nach eigenen Angaben weniger als zehn Kilometer zum Arbeitsplatz zurück. Für weitere 29 Prozent war der Weg zur Arbeit zehn bis 25 Kilometer lang. Nur 14 Prozent legten 25 bis 50 Kilometer zurück.
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Die ungebrochene Dominanz des Pkw als Verkehrsmittel spiegelt sich auch in der wachsenden Zahl der Zulassungen wider. Seit 2011 ist die Zahl der zugelassenen Autos nach Informationen des Statistischen Bundesamtes um 14 Prozent auf 48,2 Millionen gestiegen.

Mehr Autos pro Haushalt

In den privaten Haushalten ging der Trend dabei zum Zweit- oder Drittwagen. Der Anteil der Haushalte mit mindestens einem Auto war 2020 mit 77,4 Prozent zwar ähnlich hoch wie 2010. Doch nahm die Zahl der Pkw pro Haushalt im selben Zeitraum zu: Kamen 2010 auf 100 Haushalte noch 102 Autos, so waren es zehn Jahre später schon 108.
2018 waren 84 Prozent des motorisierten Personenverkehrs in Deutschland auf Autos entfallen. Damit lag die Bundesrepublik im EU-Vergleich etwa im Durchschnitt. Rund neun Prozent entfielen auf Züge, gefolgt von Bussen (sechs Prozent) und Trams und U-Bahnen (zwei Prozent). In den vergangenen Jahren hat sich hier laut den Statistikern nur wenig geändert: 2010 lag der Anteil der Autos am motorisierten Personenverkehr in Deutschland bei 85 Prozent.
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