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Nachtnews: Regierungswechsel in Norwegen, Stromausfall in Dresden – Anschlag nicht ausgeschlossen

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 14.09.2021
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Regierungswechsel in Norwegen; Neue Plagiats-Funde in Büchern von Kanzlerkandidaten; Vierkampf - Viel Streit bei kleineren Parteien; Stromausfall in Dresden – Anschlag nicht ausgeschlossen; Australiens Hauptstadt weiter im Lockdown; Prinz Andrew will Zivilklage wegen Missbrauch anfechten
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Dienstag geschehen ist.

Regierungswechsel in Norwegen

Norwegen dürfte bald von einem Mitte-links-Bündnis regiert werden Stärkste Kraft wurden nach einer vorläufigen Auszählung die Sozialdemokraten unter Parteichef Støre mit 26,4 Prozent. Die bisher regierenden Konservativen um Ministerpräsidentin Solberg kamen auf 20,5 Prozent. Solberg räumte bereits ihre Niederlage ein. Um die neue Regierung bilden zu können, sind die Sozialdemokraten auf Koalitionspartner angewiesen. Støre kann dabei vermutlich auf ein Bündnis mit der Zentrumspartei und der Linkspartei setzen. Beide Parteien hatten bei der Wahl Zugewinne erzielt.
Vorsitzende der norwegischen Arbeitspartei Jonas Gahr Støre bei den Wahlen - SNA, 1920, 13.09.2021
Regierungswechsel in Norwegen? Sozialdemokraten erhalten Mehrheit der Stimmen – Hochrechnung

Neue Plagiats- Funde in Büchern von Kanzlerkandidaten

Plagiatsjäger Stefan Weber hat nach eigenen Angaben Bücher der Kanzlerkandidaten Annalena Baerbock und Armin Laschet genauer untersucht und vor allem bei Grünen-Chefin Baerbock deutlich mehr problematische Übereinstimmungen mit Fremdtexten gefunden als bisher bekannt. Die Untersuchung von Baerbocks Buch „Jetzt. Wie wir unser Land erneuern“ habe er bei 100 Plagiatsfragmenten beendet, teilte Weber mit. Auch beim Buch von NRW-Ministerpräsident und Unions-Kanzlerkandidat Laschet führt Weber weitere auffällige Stellen auf. Vorwürfe erhebt er zudem gegen SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz.
Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock - SNA, 1920, 13.09.2021
Grünen-Kanzlerkandidatin Baerbock geht auf Distanz zur Linkspartei

Vierkampf - Viel Streit bei kleineren Parteien

Nach dem Triell der Kanzlerkandidaten haben sich auch die Spitzenkandidaten der vier kleineren Parteien FDP, Linke, AfD und CSU einen Schlagabtausch zu zentralen politischen Themen geliefert. Dabei wurden am Abend in der ARD teils unvereinbare Positionen zum Beispiel in der Außen- und Sicherheitspolitik, der Renten-, Steuer- und Klimapolitik deutlich. So verlangte SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz von jedem möglichen Koalitionspartner ein klares Bekenntnis zur Nato. Die Linke-Vorsitzende Janine Wissler dagegen will die Nato auflösen und in ein kollektives Sicherheitsbündnis überführen.

Stromausfall in Dresden – Anschlag nicht ausgeschlossen

Ein großflächiger Stromausfall in Dresden ist nach jetzigem Kenntnisstand vermutlich durch einen metallbeschichteten Ballon verursacht worden. Ob dieser Ballon gezielt gesteuert oder zufällig an die neuralgische Stelle des Einspeise-Umspannwerks Dresden Süd gelangte, wurde im Laufe des späten Abends von der Kriminalpolizei vor Ort noch untersucht, wie der Netzbetreiber Sachsen Energie mitteilte. Die Landeshauptstadt war am Montagnachmittag von einem weitgehenden Stromausfall betroffen. Den Angaben zufolge waren zeitweise 300.000 Haushalte im gesamten Versorgungsgebiet in Dresden ohne Strom.

Australiens Hauptstadt weiter im Lockdown

Die Region Australian Capital Territory mit der australischen Hauptstadt Canberra bleibt einen weiteren Monat im Lockdown. Diese Entscheidung traf die Regionalregierung heute, nachdem die Behörden in dem Territorium 22 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet hatten. Canberra ist vom Bundesstaat New South Wales umschlossen, der von der derzeitigen Welle besonders schwer betroffen und seit einem guten Monat im Lockdown ist. Mitte August wurde im ACT erstmals seit einem Jahr wieder ein Corona-Fall bestätigt. Die Regionalregierung teilte weiter mit, dass bislang etwa 50 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft seien. Im Australian Capital Territory leben rund 430.000 Menschen. Die Beschränkungen sollen erst dann gelockert werden, wenn mindestens 70 Prozent der Bürger zwei Impfdosen erhalten haben, hieß es.

Prinz Andrew will Zivilklage wegen Missbrauch anfechten

Der britische Prinz Andrew will die Zivilklage einer Frau anfechten, die ihm vorwirft, sie als Minderjährige missbraucht zu haben. Andrew wolle sowohl die Zuständigkeit des Gerichts in New York als auch die ordnungsgemäße Zustellung der Klage anfechten, heißt es in einem Dokument, das ein Anwalt des Prinzen bei Gericht hinterlegte. Die 38-jährige Virginia Giuffre hatte die Zivilklage Mitte August eingereicht. Darin wirft sie dem zweitältesten Sohn von Königin Elizabeth II. sexuellen Missbrauch einer Minderjährigen vor und verlangt Schadenersatz.
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