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Türkei: Haftbefehle gegen 143 weitere vermutliche Gülen-Anhänger erlassen

© REUTERS / MURAD SEZEREine türkische Flagge mit der Ortaköy-Moschee im HIntergrund
Eine türkische Flagge mit der Ortaköy-Moschee im HIntergrund - SNA, 1920, 14.09.2021
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Bei den Ermittlungen gegen die Gülen-Bewegung in der Türkei sollen weitere 143 mutmaßliche Anhänger der Organisation verhaftet werden, die von der Regierung für den versuchten Staatsstreich von 2016 verantwortlich gemacht wird. Dies meldet die Nachrichtenagentur Anadolu am Dienstag.
Mindestens 61 der Verdächtigen sind demnach ehemalige Staatsbedienstete, die bei der Polizei tätig gewesen sein oder regen Kontakt zu ranghohen Gülen-Mitgliedern gehabt haben sollen.
Nach Informationen der englischsprachigen türkischen Zeitung „Daily Sabah“ wurden am Dienstag Einsätze zur Festnahme der Verdächtigen in 43 türkischen Provinzen durchgeführt. Bei 26 Verdächtigen soll es sich um Benutzer von sogenannten „Abwesenheitshäusern“, Unterkünften von mutmaßlichen Terroristen, handeln. Zudem seien neun der Verdächtigen ehemalige Polizeichefs, die zuvor wegen des Verdachts auf Verbindungen zur FETÖ, einer Organisation, die der Gülen-Bewegung zugerechnet wird, aus dem Dienst entlassen worden seien.
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In der Türkei werden Razzien gegen mutmaßliche Anhänger der Bewegung um den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen durchgeführt. Die Regierung wirft der Bewegung vor, den Staat unterwandert zu haben. Gülen bestreitet die Vorwürfe.
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Seit 2016 wurden in der Türkei Zehntausende Menschen im Zusammenhang mit dem Putschversuch verhaftet und mehr als 100.000 Staatsbedienstete entlassen. Nach offiziellen Angaben wurden mehr als 23.000 Mitarbeiter der Streitkräfte aus dem Dienst entlassen.
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