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Südkoreas Kartellbehörde verhängt Geldstrafe von 177 Millionen US-Dollar gegen Google

© REUTERS / DADO RUVICDas Logo der Suchmaschine Google auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen
Das Logo der Suchmaschine Google auf dem Bildschirm eines Smartphones zu sehen - SNA, 1920, 14.09.2021
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Die südkoreanische Wettbewerbsbehörde hat beschlossen, den Tech-Riesen Google mit einer Geldstrafe in Höhe von 207,4 Milliarden Won (umgerechnet 176,8 Millionen US-Dollar) zu belegen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Smartphone-Hersteller dazu gezwungen zu haben, ausschließlich sein mobiles Betriebssystem Android zu verwenden.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Yonhap gab die Kartellaufsicht ihren Beschluss am Dienstag bekannt.
Die südkoreanische Kommission für fairen Handel (KFTC) ermittelt gegen den Internet-Riesen seit 2016 wegen des Vorwurfs, einheimische Smartphone-Hersteller wie Samsung Electronics Co. und LG Electronics Inc. an der Verwendung von Betriebssystemen zu hindern, die von Googles Rivalen entwickelt wurden.
Nach Informationen der Kartellaufsicht hat das US-Unternehmen den Wettbewerb auf dem Markt behindert, indem es von den Smartphone-Herstellern verlangt habe, ein „Anti-Fragmentierungs-Abkommen (AFA)“ abzuschließen, wenn sie wichtige Verträge mit Google über Lizenzen für den App-Store und den frühzeitigen Zugang zum Betriebssystem unterzeichnen wollen.
Nach diesen Abkommen durften Gerätehersteller demnach keine modifizierten Versionen des Android-Betriebssystems auf ihren Produkten installieren. Es sei ihnen auch nicht gestattet worden, ihre eigenen Abspaltungen der Software Android zu entwickeln.
Google (Symbolfoto) - SNA, 1920, 19.08.2021
Moskauer Gericht verhängt weitere Geldstrafen gegen Google
Laut KFTC hat diese Praxis zur Stärkung von Googles Dominanz auf dem Markt für mobile Plattformen beigetragen und die Innovation bei der Entwicklung neuer Betriebssysteme für Smart-Geräte untergraben. Der Anteil von Google am Markt für mobile Betriebssysteme sei durch seine wettbewerbswidrigen Methoden bis 2019 auf 97,7 Prozent gestiegen.
Neben der Geldbuße forderte die KFTC von Google LLC, Google Asia Pacific und Google Korea, korrektive Maßnahmen zu ergreifen. Google soll seine Praxis stoppen, die Geräte-Hersteller zur Unterzeichnung von AFA-Abkommen zu zwingen und die Details der AFA korrigieren. Die südkoreanische Kartellbehörde geht davon aus, dass die Maßnahmen zur Wiederbelebung des Wettbewerbs auf dem Markt für mobile Betriebssysteme und Apps beitragen sollen.
Google kündigte an, gegen die Entscheidung der Regulierungsbehörde Berufung einlegen zu wollen.
Die KFTC untersucht nach Angaben der Yonhap außerdem drei weitere Fälle im Zusammenhang mit Googles mutmaßlicher wettbewerbswidriger Tätigkeit.
Das Logo des US-Technologiekonzerns Google - SNA, 1920, 13.07.2021
Frankreichs Kartellbehörde belegt Google mit 500-Millionen-Strafe
Die südkoreanische Nationalversammlung hatte am 31. August ein Gesetz verabschiedet, das die Dominanz von Google und Apple bei den Zahlungen in ihren App-Stores einschränken soll. Die beiden Unternehmen sollen nun auch rivalisierende Zahlungssysteme auf ihren Websites zulassen. Eine derartige Maßnahme wird seit langem von App-Entwicklern befürwortet, die mit den hohen Gebühren der App-Stores unzufrieden sind.
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