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Nach Kontakten zu Corona-Infizierten: Russlands Präsident begibt sich in Selbstisolation

© SNA / Sergey Ilyin / Zur BilddatenbankRusslands Präsident Wladimir Putin
Russlands Präsident Wladimir Putin  - SNA, 1920, 14.09.2021
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Nachdem im nächsten Umfeld des russischen Staatschefs Wladimir Putin mehrere Covid-19-Fälle bestätigt worden sind, hat der Präsident sicherheitshalber beschlossen, vorläufig in Quarantäne zu gehen. Das teilte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag mit.
Laut Peskow sind im nächsten Kreis des russischen Staatsoberhauptes zuletzt mehrere Menschen am Coronavirus erkrankt. Der Kreml-Sprecher bestätigte dabei, dass Wladimir Putin daraufhin einen Corona-Test gemacht habe, der negativ ausfiel. Dabei ist es unbekannt, wie lange der Präsident in Quarantäne bleiben wird.
Ferner werde Putin entscheiden, in welchem ​​Format er bei den Wahlen zur Staatsduma in dieser Woche abstimmen werde, so Peskow gegenüber den russischen Medien. Er bestätigt zudem:
„Eigentlich wirkt sich die Isolation nicht direkt auf die Arbeit des Präsidenten aus, aber gerade jetzt wird es für einige Zeit keine solchen persönlichen Veranstaltungen geben, aber auch hier hat dies keinen Einfluss auf sein Schaffen, der Präsident setzt seine Aktivitäten per Videokonferenz fort.“
Wie der Pressedienst des Kremls auf seiner offiziellen Seite mitteilte, wird sich der Präsident Russlands vor diesem Hintergrund an der für diese Woche geplanten Sitzung des Kollektiven Sicherheitsrates der OVKS (Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit) in Duschanbe, einer Sitzung des Rates der Staatsoberhäupter der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) und einer gemeinsamen Sitzung der Staats- und Regierungschefs der Mitglieder der OVKS- und SOZ-Mitgliedstaaten per Videokonferenz beteiligen.
Am Dienstagmorgen führte Wladimir Putin unter anderem ein Telefongespräch mit dem Präsidenten Tadschikistans, Emomali Rahmon. Im Vordergrund standen bilaterale Beziehungen und die Situation angesichts der Ereignisse in Afghanistan, wie der Pressedienst bestätigt.
Bei dem heutigen Treffen mit Regierungsmitgliedern und der Führung der Partei „Einiges Russland“ kommentierte der russische Präsident seine Notselbstisolation folgendermaßen:
„Sie wissen schon, dass ich die Reise nach Tadschikistan aufgrund dessen verschieben musste, dass sich in meinem nächsten Umfeld mehrere Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben und einer dieser Mitarbeiter in meiner unmittelbaren Nähe arbeitet. Er war geimpft worden, seine Antikörper sanken, er ließ sich erneut – allem Anschein nach zu spät – impfen und drei Tage nach der Immunisierung, wenn ich mich nicht irre, erkrankte er“, erklärte Putin.

Bereits mit „Sputnik V“ geimpft

Der russische Staatschef war im Frühjahr mit dem „Sputnik V“-Impfstoff geimpft worden. Er hat wiederholt erklärt, dass seine Antikörper weiterhin „gut standhalten“.
In dieser Hinsicht zeigte sich Putin zuversichtlich, er wolle nun schauen, wie die Situation in der Praxis aussehen werde. Er hoffe, dass es so sein werde, wie es sein müsse und „Sputnik V“ seine hohe Wirksamkeit beim Schutz gegen Covid-19 im realen Leben beweisen werde.
Ende Juli hatte Peskow gesagt, dass es alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten würden, wenn sich Präsident Putin mit anderen Menschen treffe: Einige Putins Gesprächspartner könnten sich vor einem Treffen mit dem Präsidenten bei Wunsch einem gründlichen Test unterziehen, während sich andere in Quarantäne begeben könnten.
Der russische Präsident Wladimir Putun trifft seinen syrischen Amtskollegen Baschar al-Assad im Kreml - SNA, 1920, 14.09.2021
„Illegale ausländische Militärpräsenz hindert Syrien an Konsolidierung“: Putin trifft Assad

Putin trifft sich mit syrischem Präsidenten

Am Montag hatte Wladimir Putin an mehreren öffentlichen Veranstaltungen teilgenommen. Er traf russische Teilnehmer der Paralympics, wohnte einem Militärmanöver bei und hielt ein Treffen mit dem syrischen Präsidenten, Baschar al-Assad, in Moskau ab.
Während des Gesprächs ging es demnach um die Lage in Syrien. Putin habe dabei die Präsenz ausländischer Truppen im Land kritisiert. Diese hielten sich ohne UN-Beschluss und ohne „Ihre (Assads – Anm. d. Red.) Zustimmung“ in einigen Teilen Syriens auf. Das sei ein Verstoß gegen das Völkerrecht, sagte Putin zu Assad und hindere dessen Staat an einem schnelleren Wiederaufbau wie an seiner Konsolidierung.
Darüber hinaus bedauerte Russlands Staatschef, dass es in Syrien immer noch vereinzelte Widerstandsnester von Terroristen gebe, die nicht nur einen Teil des Staatsgebiets kontrollieren, sondern auch weiterhin die Zivilbevölkerung bedrohen würden.
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