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Ende der Corona-Maßnahmen: „Exit-Strategie“ von der Bundesregierung ist fällig – Zeitung

© CC0 / geralt / PixabayCoronavirus (Symbolbild)
Coronavirus (Symbolbild) - SNA, 1920, 14.09.2021
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Die Bundesregierung müsse einen „Exit-Plan“ vorlegen, was die Beendigung der Corona-Maßnahmen angeht. Dies fordert eine Berliner Zeitung in einem aktuellen Kommentar. „Der Bevölkerung auf ungewisse Zeit weiter Restriktionen aufzubürden, ist unverhältnismäßig“, so die Kritik. Eine solche Strategie fordern Wissenschaftler schon seit Monaten.
Exit-Strategien gibt es nicht nur im Militär – etwa im damaligen Vietnam-Krieg der USA oder heutzutage in Afghanistan mehr oder weniger erfolgreich zu beobachten – sondern scheinbar auch in der Gesundheits- bzw. Lockdown-Politik. Genauer gesagt im „Kampf“ gegen das neuartige Coronavirus Sars-Cov-2 diskutiert eine Berliner Zeitung aktuell eine solche Strategie des „Rausgehens“.
So titelte die Zeitung „Taz“, die als links gilt, am Dienstag. Der Bevölkerung auf ungewisse Zeit weitere Restriktionen aufzubürden, sei unverhältnismäßig. Es brauche klare Ansagen der Bundesregierung, so die Forderung.

„Ende der Coronamaßnahmen: Eine Exit-Strategie ist auch bei uns nötig.“

Der Bericht verweist dabei auf Dänemark, wo seit einigen Tagen per Regierungsentscheid keine Maskenpflicht und andere Corona-Maßnahmen mehr gelten. Dort gebe es „keine Tests mehr, keine Impfnachweise. Mehr als eineinhalb Jahre nach Beginn der Covid-Pandemie ist man beim nördlichen Nachbarn zur Normalität zurückgekehrt – höchste Zeit für eine Debatte auch in Deutschland, wie lange man die noch bestehenden Corona-Restriktionen beibehalten möchte.“
Ein Grund für den Wegfall der dänischen Maßnahmen liege in den hohen Impfquoten dort:

„Zwar liegt Deutschland bei den Impfquoten deutlich hinter Dänemark. Dennoch sollte es auch hierzulande eine Exit-Strategie für noch bestehende Covid-Maßnahmen geben. Denn es wird immer klarer, dass eine nahezu vollständige Eindämmung der Pandemie vermutlich nicht gelingen wird, weil einfach nicht alle Menschen geimpft werden wollen.“

Dem Robert-Koch-Institut (RKI) zufolge schließen 24,3 Prozent der Ungeimpften in Deutschland kategorisch aus, sich impfen zu lassen. Weitere 9,1 Prozent wollen sich „eher nicht“ impfen lassen. „Eine gänzliche Durchimpfung der Bevölkerung ist unter diesen Bedingungen vermutlich nicht zu erreichen“, kommentiert das Medium.

„Dem Rest des Landes deshalb auf ungewisse Zeit weiter Restriktionen aufzubürden, ist unverhältnismäßig.“

Zudem würden die Restriktionen im Kampf gegen die Pandemie „für gesellschaftliche Spannungen“ sorgen, wird kritisiert. „Wütende Fahrgäste in U-Bahnen, die Mitfahrer bereits mit bösen Blicken strafen, wenn ihnen die Maske kurz unter die Nase rutscht.“
Außerdem würde der „Querdenker“-Bewegung ein wesentlicher Teil „des eigenen Opfermythos verloren gehen, wenn die Maskenpflicht fallen würde.“ Der gesellschaftliche Frieden würde so gestärkt, weil Geimpfte Impfgegner nicht mehr dafür verantwortlich machen könnten, „dass sie nicht zur Normalität zurückkehren können“, so die Einschätzung.
Eine weitere Aufrechterhaltung der noch bestehenden Maßnahmen sei nur zu rechtfertigen, wenn die Bundesregierung eine klare Ansage mache.

„Wie hoch muss die Impfquote sein, damit die bestehenden Masken- und Nachweispflichten endlich abgeschafft werden? Und: Mit welcher Strategie und in welchem Zeitraum soll eine höhere Impfquote eigentlich erreicht werden?“

Bereits im August forderten Wissenschaftler, darunter Virologe Alexander Dalpke oder Aerosolforscher Gerhard Scheuch, Exit-Strategien bei der Maskenpflicht. Das berichtete damals die Springer-Zeitung „Die Welt“.
Der Dresdner Forscher Dalpke forderte eine „Exit-Strategie“ der Politik für die Einschränkungen. Dauerhaft sei es nicht möglich, „die Infektionszahlen extrem niedrig zu halten – und inzwischen kann sich jeder durch eine Impfung sehr gut vor schweren Verläufen der Erkrankung schützen.“
Spätestens nach dem Winter und steigenden Zahlen von Geimpften gebe es keinen Grund mehr, das Tragen von Masken weiter zur Pflicht zu machen, forderte er von der Politik klare Entscheidungen und ein mögliches Zeitfenster zur Beendigung der Maßnahmen.
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