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Umfrage zur Bundestagswahl: CSU stürzt in Bayerns Wählergunst weiter ab

© AP Photo / Diether EndlicherCSU Logo
CSU Logo - SNA, 1920, 14.09.2021
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Mit Blick auf die jüngste Umfrage des Hamburger Instituts GMS im Auftrag von „17:30 SAT.1 Bayern“ ergibt sich eine trostlose Wahlprognose für die CSU. Wären am nächsten Sonntag die Wahlen, würden nur noch 28 Prozent der Wähler in Bayern ihre Stimmen für die Christsozialen abgeben.
Anfang September gaben noch 29 Prozent der Befragten an, dass sie die CSU wählen würden – im Juli waren es sogar noch 35 Prozent.
Dafür hat sich die SPD binnen sechs Wochen in der Wählergunst verdoppelt auf 18 Prozent – Anfang September waren es noch 15 Prozent. Die Grünen sinken weiter auf 17 Prozent, verglichen mit Anfang September und Juli, wo sie 18 Prozent und 20 Prozent hatten. Die FDP hält sich etwa auf zwölf Prozent (Anfang September: 13 Prozent, Juli: zwölf Prozent), die AfD bleibt im Vergleich zu Anfang September auf zehn Prozent und die Freien Wähler auf sechs Prozent.
Nur knapp über die Hälfte der bayrischen Befragten, nämlich 54 Prozent, die eine Partei nannten, sind sicher, „ganz bestimmt“ die Partei zu wählen. 44 Prozent spielen mit dem Gedanken, ihre Stimme für eine andere zur Wahl stehende Partei abzugeben.
Bei der Umfrage handelt sich um eine repräsentative Telefonbefragung in Bayern mit 1005 Beteiligten im Zeitraum vom 8. bis 13. September 2021. Die vorangegangene Umfrage wiederum wurde mit 1004 Befragten im Zeitraum vom 1. bis 6. September 2021 durchgeführt.

Und was ist mit Kanzlerkandidaten?

Bei der Kandidatenfrage liegt SPD-Bewerber Olaf Scholz weit vorne. Auf die Frage „Wenn Sie persönlich darüber entscheiden könnten, wer wäre Ihnen dann als Kanzler/in am liebsten?“ nannten 39 Prozent den Bundesfinanzminister (plus zwei Prozentpunkte gegenüber Anfang September und plus 15 gegenüber Juli).
Unions-Spitzenkandidat Armin Laschet bleibt mit 21 Prozent – minus ein Punkt gegenüber Anfang September und minus sieben Punkte gegenüber Juli – auf Platz zwei, Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock steht unverändert bei 14 Prozent.
Dabei geht aber das Ergebnis mit dem Wunsch der Wähler auseinander: 34 Prozent wollen, dass die Union die Regierungskoalition führt. Nur 27 Prozent wünschen sich eine Führung durch die SPD, zwölf Prozent durch die Grünen.
Die Umfragen spiegeln das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.
Markus Söder und Armin Laschet (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.09.2021
Umfrage: Mit Söder als Kandidat wäre Union klar stärkste politische Kraft

Sinkende Zustimmungswerte auch für Bayerns Ministerpräsident

Selbst wenn der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in seinem Bundesland weiterhin konkurrenzlos bleibt, was auch auf dem CSU-Parteitag am Freitag mit großer Mehrheit bestätigt wurde, fiel das jetzige Ergebnis mit 87,6 Prozent der Stimmen als schlechteres als bei der zurückliegenden Wahl im Oktober 2019, als er 91,3 Prozent erhalten hatte, aus.
Söder erhielt als einziger Kandidat 600 der 685 gültigen Delegiertenstimmen. Der bayerische Ministerpräsident hielt am Freitag eine Rede, in der er unter anderem vor einem Linksrutsch bei der Bundestagswahl in gut zwei Wochen und vor demokratiefeindlichen Tendenzen in Kreisen der Querdenker-Szene warnte.
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