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Vucic: Serbiens EU-Beitritt wäre erst nach Lösung von Kosovo-Problem möglich

© SNA / Waleri Scharifulin/POOL / Zur BilddatenbankSerbiens Präsident Aleksandar Vucic (Archiv)
Serbiens Präsident Aleksandar Vucic (Archiv) - SNA, 1920, 13.09.2021
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Serbien wird nach Worten von Präsident Aleksandar Vucic der EU fernbleiben, bis das Kosovo-Problem gelöst worden ist.
„Bei der Suche nach einem Kompromiss plädiert Belgrad für einen Dialog“, erklärte Vucic am Montag bei einem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am gleichen Tag zu einem Arbeitsbesuch in Belgrad eingetroffen war.
Nach einem Empfang im Flughafen begaben sich Vucic und Merkel in den Regierungspalast „Palata Srbije“. Nach den Verhandlungen, die hinter verschlossener Tür stattfanden, gaben die beiden Politiker eine Presseerklärung ab.

„Wir sind immer bereit, über beliebige Kompromisslösungen zu sprechen, offener zu werden, Waren, Dienste und Kapital transferieren zu lassen sowie einander näher zu werden“, sagte Vucic. „Aber wir sind uns bewusst, dass wir kein EU-Mitglied werden, bis das (Kosovo-)Problem gelöst worden ist.“

Zugleich wisse Belgrad, dass dies schwierig und problematisch sein werde, fügte er hinzu.
Kanzler Kurz und Präsident Vucic auf einer Pressekonferenz - SNA, 1920, 04.09.2021
Österreich
Arbeitsbesuch in Serbien: Kanzler Kurz erhält Orden der Republik
Angaben des Kanzleramtes zufolge wird die Bundeskanzlerin in Belgrad auch „zu einem Austausch mit Vertreterinnen und Vertretern der Zivilgesellschaft aus allen sechs Westbalkanstaaten zusammentreffen“.

Merkels Westbalkan-Reise

Am Dienstag führt Merkels Reise weiter nach Albanien. In der Hauptstadt Tirana „trifft sie die Regierungschefs von Albanien, Kosovo, Bosnien und Herzegowina, Montenegro sowie Nordmazedonien“, hieß es in einer Mitteilung.
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