Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Umfrage: Fast jeder Zweite sieht AfD langfristig im Bundestag

© AP Photo / Markus SchreiberAfD-Wahlkampfveranstaltung vor dem Brandenburger Tor in Berlin (Archivbild)
AfD-Wahlkampfveranstaltung vor dem Brandenburger Tor in Berlin (Archivbild) - SNA, 1920, 13.09.2021
Abonnieren
Aus der Sicht von knapp jedem zweiten befragten Wahlberechtigten wird die AfD auch in einigen Jahren noch im Bundestag vertreten sein, meldet die Deutsche Presse-Agentur am Montag unter Berufung auf eine Studie des Meinungsforschungsinstitut „Yougov“.
Auf die Frage, ob die AfD voraussichtlich trotz der auch im Wahlkampf zu beobachtenden innerparteilichen Spannungen im Jahr 2030 noch Abgeordnete im Bundestag haben werde, antworteten demnach 24 Prozent der Befragten, „Ja, die AfD wird sich als Partei auf Bundesebene langfristig etablieren“. Weitere 24 Prozent rechnen damit, dass die Fraktion mittelfristig schrumpfen werde.
Rund 30 Prozent der Wahlberechtigten vertraten laut der Recherche die Auffassung, die AfD werde dann gar nicht mehr im Bundestag vertreten sein. 22 Prozent der Befragten machten keine Angaben oder trauten sich kein Urteil zu.
Die Alternative für Deutschland (AfD) war 2017 erstmals in den Bundestag eingezogen. Die Partei, an deren Spitze damals Frauke Petry und Jörg Meuthen standen, wurde mit 12,6 Prozent der Stimmen größte Oppositionsfraktion. Petry hatte die Partei, deren Vorsitzende heute Meuthen und Tino Chrupalla sind, 2017 gleich nach der Bundestagswahl verlassen. Weitere Austritte von Funktionären, die erklärten, die Partei sei ihnen zu weit nach rechts gerückt, folgten.
Armin Laschet und Olaf Scholz (Archivbild) - SNA, 1920, 12.09.2021
Scholz und Laschet liefern sich Schlagabtausch über Geldwäsche
Die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag soll am 26. September 2021 stattfinden. Einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge liegt die SPD mit 26 Prozent auf Platz eins, gefolgt von der Union (20 Prozent). Die Grünen kamen auf 15 Prozent, knapp vor der FDP mit 13 Prozent, die AfD auf elf und die Linke auf sechs Prozent. Neun Prozent der Wählerstimmen entfallen auf die sonstigen Parteien.
Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Sie sind außerdem immer mit Unsicherheiten verbunden. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten.
Newsticker
0
Neueste obenÄlteste oben
loader
Live
Заголовок открываемого материала
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала