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Nordkorea testet erfolgreich neuartige Marschflugkörper, Mehr als 220 Umweltschützer getötet

© CC0 / Free-PhotosWas in der Nacht geschah
Was in der Nacht geschah - SNA, 1920, 13.09.2021
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Nordkorea testet erfolgreich neuartige Marschflugkörper; Zweites Triell mit mehr Attacke und wenig neuen Inhalten; Grüne verzeichnen Gewinne bei Kommunalwahl in Niedersachsen; Bundesweite Impfaktionswoche gegen Corona startet;Mehr als 220 Umweltschützer getötet; lima-Aktivisten wollen kurz vor der Bundestagswahl weltweit streiken
SNA präsentiert Ihnen in Kürze, was in der Nacht zum Montag geschehen ist.

Nordkorea testet erfolgreich neuartige Marschflugkörper

Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge, erfolgreich neuartige Marschflugkörper mit großer Reichweite getestet. Die Akademie für Verteidigungswissenschaft habe die Tests am Wochenende durchgeführt, berichteten die Staatsmedien heute. Es handle sich um eine strategische Waffe von großer Bedeutung. Nordkorea deutete damit laut Beobachtern an, dass der neue Lenkflugkörper auch das Potenzial habe, Atomsprengköpfe zu befördern. Südkorea bestätigte die Tests des Nachbarlands, das wegen seines Atomwaffenprogramms weitgehend isoliert ist, zunächst nicht. Der südkoreanische Generalstab teilte mit, derzeit würden die Angaben in Zusammenarbeit mit den USA untersucht.

Zweites Triell mit mehr Attacke und wenig neuen Inhalten

Nach der zweiten TV-Debatte der Kanzlerkandidaten von CDU/CSU, SPD und Grünen sieht sich die in den Umfragen zurückliegende Union gut für die Aufholjagd in den letzten beiden Wochen bis zur Wahl gerüstet. Allerdings ermittelten zwei Blitzerhebungen von Meinungsforschungsinstituten erneut den SPD-Bewerber Olaf Scholz als Gewinner des Triells, das am Sonntagabend von ARD und ZDF gesendet wurde. Wie schon vor zwei Wochen lag der CDU-Vorsitzende Armin Laschet bei der Frage, wer am überzeugendsten und glaubwürdigsten war, noch hinter der Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Sie punktete jetzt in beiden Umfragen mit den besten Sympathiewerten.
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Grüne verzeichnen Gewinne bei Kommunalwahl in Niedersachsen

Bei den Kommunalwahlen in Niedersachsen zeichnen sich für die Grünen klare Stimmzuwächse ab. Bei den Direktwahlen kamen am Sonntag in etlichen Kommunen grüne Kandidaten in die Stichwahl. Außerdem verzeichnete eine Erhebung von Infratest dimap für den NDR unten den größeren Kräften nur bei den Grünen als drittgrößte Partei Stimmenzugewinne. CDU und SPD lieferten sich zwei Wochen vor der Bundestagswahl im zweitgrößten Flächenland ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Nach der Erhebung, die keine klassische Hochrechnung ist, könnte die CDU bei den Kommunalwahlen unter dem Strich auf 32 Prozent kommen, das wären 2,3 Prozentpunkte weniger als 2016. Die SPD käme auf 30 Prozent (minus 1,2 Prozent). Die Grünen kommen nach der Erhebung auf 15 Prozent und damit 4,1 Punkte mehr als 2016.

Bundesweite Impfaktionswoche gegen Corona startet

Mit einer bundesweiten Impfaktionswoche soll in den kommenden Tagen die Corona-Impfquote nach oben getrieben werden. Ob am Fußballplatz, im Einkaufszentrum oder bei anderen Festlichkeiten. Alle Bürger sollen teils ohne Termin und kostenfrei eine Schutzimpfung erhalten können. Neben den dauerhaften Impfmöglichkeiten etwa in den Impfzentren stehen zahlreiche temporäre Angebote zur Verfügung. Auf der Webseite zusammengegencorona.de sind zahlreiche der besonderen Impfaktionen aufgelistet. Bundeskanzlerin Angela Merkel appellierte an die Bürger, die Angebote zu nutzen.

Mehr als 220 Umweltschützer getötet

Das Engagement für die Natur und die Landrechte indigener Gemeinschaften wird immer gefährlicher. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 227 Umweltschützer getötet, wie die Nichtregierungsorganisation Global Witness heute mitteilte. Das war eine erneute Steigerung nach 212 getöteten Aktivisten im Vorjahr. Drei Viertel der Angriffe wurden in Lateinamerika registriert. Hinter den Gewalttaten stecken meist Unternehmen, Bauern und teilweise auch staatliche Akteure sowie kriminelle Banden, paramilitärische Gruppen und Rebellen.
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Klima-Aktivisten wollen kurz vor der Bundestagswahl weltweit streiken

Die Organisation Fridays for Future ruft für den 24. September zum globalen Klimastreik auf. Zwei Tage vor der Bundestagswahl wollen die Aktivisten die Bevölkerung weltweit für mehr Klimaschutz mobilisieren und Druck auf politische Entscheidungsträger üben, wie Fridays for Future Deutschland heute vor der offiziellen Verkündung der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Auch hierzulande wolle man kurz vor der anstehenden Wahl ein deutliches Zeichen setzen und einen sofortigen systemischen Wandel fordern, sagte die deutsche Aktivistin Carla Reemtsma der dpa. Die letzten Monate hätten gezeigt, wie verlogen die Parteien mit der Klimakrise Wahlkampf machen, ohne ansatzweise ausreichende Maßnahmen zu ihrer Bekämpfung zu vertreten.
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