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Fall Leonie: Afghanischer Verdächtigter flieht mit gefälschten Papieren nach Großbritannien

© CC0 / Picudio / PixabayBritische Flagge (Symbolbild)
Britische Flagge (Symbolbild) - SNA, 1920, 13.09.2021
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Einem Verdächtigten im Fall um den gewaltsamen Tod der 13-jährigen Leonie in Österreich ist es gelungen, unter falschem Namen nach Großbritannien eingeschleust zu werden. Darüber berichtet die britische „Daily Mail“ am Sonntagabend.
Der 22-jährige afghanische Staatsangehörige Rasuili Zubaidullah soll laut der Zeitung den Ärmelkanal mit einem Flüchtlingsboot am 18. Juli überquert und bei den Grenzschutzbeamten in Kent unter falschem Namen Asyl beantragt haben.
Nach vorliegenden Angaben hatten die britischen Einwanderungsbehörden keine Kenntnisse darüber, dass Zubaidullah im Zusammenhang mit dem brutalen Tod des Teenagers in Wien drei Wochen zuvor gesucht wurde, bis sie einen Hinweis von der österreichischen Polizei erhielten.
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Es dauerte fast zwei Wochen, bis die wahre Identität des Verdächtigten ans Licht kam, als er am 29. Juli von Beamten der Nationalen Auslieferungseinheit in einem Ibis-Hotel im Stadtteil Whitechapel im Osten Londons festgenommen wurde.
Am 3. September erschien Zubaidullah per Videoschaltung im Wandsworth Gefängnis im Südwesten Londons vor dem Westminster Magistrates' Court, um sich dem Auslieferungsverfahren zu stellen. Er soll am 1. Oktober erneut vor Gericht erscheinen, wird sich aber erst im Januar einer vollständigen Auslieferungsanhörung stellen.
In Großbritannien weckte der Fall Bedenken hinsichtlich der Identitätskontrollen von afghanischen Flüchtlingen, die ins Land kommen. Mitarbeiter der Grenzpolizei haben zugegeben, so „Daily Mail“, dass eine kleine Anzahl von Einwanderern, die im Flughafen Heathrow einreisen, keinen Ausweis besitzen oder falsche Papiere vorgelegt haben.
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„Dieser Fall ist ein Beispiel dafür, warum wir so besorgt darüber sind, dass Schlupflöcher von Kriminellen und Terroristen ausgenutzt werden könnten, die versuchen, aus Afghanistan ins Land zu kommen“, wird Alp Mehmet aus der Denkfabrik Migration Watch UK von der Zeitung zitiert.
Am 26. Juni wurde die Leiche eines vermissten 13-jährigen Mädchens an einem Baum in Wien-Donaustadt gefunden. Laut Ermittlungen wurde Leonie vor ihrem Tod durch Ersticken unter Drogen gesetzt und gruppenvergewaltigt. Die Polizei spricht Medienberichten zufolge von vier aus Afghanistan stammenden Tatverdächtigen im Alter von 18, 16, 23 und 22 Jahren.
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