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Anonymous-Hacker kapern Online-Kanäle von Attila Hildmann

© AFP 2021 / TOBIAS SCHWARZDer deutsche Kochbuchautor und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann steht vor dem Reichstagsgebäude und spricht während eines Protests gegen die coronabedingten Einschränkungen. 16. Mai, 2020.
Der deutsche Kochbuchautor und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann  steht vor dem Reichstagsgebäude und spricht während eines Protests gegen die coronabedingten Einschränkungen. 16. Mai, 2020. - SNA, 1920, 13.09.2021
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Die Hacker-Gruppe „Anonymous“ hat nach eigenen Angaben mehrere Online-Kanäle, darunter auch Telegram-Accounts des Vegan-Kochs und Verschwörungserzählers Attila Hildmann, übernommen. Zudem sollen die Hacker im Besitz zahlreicher brisanter E-Mails von Hildmann sein.
In dem Bekenner-Beitrag auf der Internetseite „anonleaks.net“ gab das Hackerkollektiv an, dass der Angriff bei der „Operation Tinfoil“ getauften Kampagne gelungen sei, weil sich Hildmanns ehemaliger IT-Helfer bei dem Team gemeldet hätte. Dieser habe sich mittlerweile von Hildmann abgewandt und zuvor etliche Daten und Zugänge von ihm gesammelt, mit denen die Hacker die Kontrolle über Hildmanns Telegram-Kanäle entziehen und seine Webseite zu einem anderen Anbieter transferieren konnten.
Teil der gesammelten Daten sollen neben E-Mails mit Lieferanten, die ihre Geschäftsbeziehungen zu Hildmann nach dessen rechtsextremen Äußerungen überdacht hatten, auch Korrespondenzen mit seinen Anwälten sein. Ebenfalls soll sich der Haftbefehl, der Hildmann vorab zugespielt worden war, in den Daten befinden.
„Wir haben die Bilder, die Attila damals erhielt; wir kennen den Hergang, wie ihn [der IT-Helfer] schildert“, schrieb „Anonleaks“. Dieser soll „tatsächlich aus der Berliner Justiz durchgestochen“ worden sein. Allerdings wolle man dies noch weiter verifizieren und abklären, bevor er veröffentlicht werde.
Laut dem Hacker-Kollektiv hat der in seinem Beitrag „Kai“ genannte Informant, dessen wahre Identität nicht angegeben wird, seinen Ausstieg aus der Hildmann-Welt seit vergangenem Oktober geplant. Demnach soll er sich vor allem im Zuge der vermehrt antisemitischen Äußerungen Hildmanns zunehmend von diesem abgewendet haben. Offenbar mit nun weitreichenden Konsequenzen für seinen einstigen Auftraggeber.
Hildmann bestätigte inzwischen die Übernahme in einer Sprachnachricht auf einem weiteren Telegram-Kanal, der ihm zugeordnet werden kann. Der zur Corona-Leugner-Szene gehörende Kochbuchautor wird unter anderem wegen Verdachts der Volksverhetzung per Haftbefehl gesucht und soll in der Türkei untergetaucht sein.
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