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Nach Flutkatastrophe in Deutschland brauchen immer mehr Menschen Therapie

© Foto : THW/Maximilian ChristTHW-Kräfte bei Aufräumarbeiten in den Katastrophengebieten, Juli 2021
THW-Kräfte bei Aufräumarbeiten in den Katastrophengebieten, Juli 2021 - SNA, 1920, 12.09.2021
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Immer mehr Flutopfer in Deutschland brauchen psychologische Hilfe. Dies teilte das Deutsche Psychotherapeuten Netzwerk (DPNW) mit.
Nach der Katastrophe kämpfen viele Menschen in der Region mit psychischen Folgen.
„Das kommt nicht unerwartet, weil die psychische Verarbeitung zunächst mit einer Phase des Gegen-Agierens beginnt, die hier sicherlich auch sinnvoll und hilfreich war“, sagte Dieter Adler, der Vorsitzende des Deutschen Psychotherapeuten Netzwerks (DPNW), gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „Dann kommt die Verzweiflung mit der Ohnmacht.“
Nach der Katastrophe wurden Einwohnern der Krisengebiete 100 Therapieplätze angeboten sowie Telefonsprechstunden eingerichtet. Zunächst gab es nur wenige Anfragen, aber Experten rechnen mit einer steigenden Zahl von Hilfebedürftigen.
Laut der Leiterin der Spezialambulanz für Traumatisierung, Maya Krischer, wurde die Angst zum großen Thema für Flut-Patienten. Einige schauten mehrmals pro Tag, ob Regen zu erwarten sei. Andere hätten Angst, nach Hause zurückzukehren, nachdem sie miterlebt hätten, wie das Haus langsam überflutet worden sei. Einige fürchten sogar, bei Regen nach draußen zu gehen.
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