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Chinas Botschafter in USA bittet Biden-Regierung, „Klappe zu halten“ – Bericht

© AP Photo / Elizabeth DalzielChinas Botschafter in den USA, Qin Gang (Archivfoto)
Chinas Botschafter in den USA, Qin Gang (Archivfoto) - SNA, 1920, 12.09.2021
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Qin Gang, Chinas kürzlich ernannter Botschafter in den Vereinigten Staaten, hat Berichten zufolge die amerikanischen Behörden aufgefordert, Stillschweigen zu bewahren, wenn der anhaltende Streit zwischen den beiden wirtschaftlichen Supermächten nicht diplomatisch gelöst werden kann.
„Wenn wir unsere Differenzen nicht beilegen können, halten Sie bitte die Klappe“, soll Qin Ende August in einem privaten Zoom-Meeting gesagt haben. Das digitale Treffen wurde vom Nationalen Komitee für die Beziehungen zwischen den USA und China veranstaltet, einer in New York ansässigen gemeinnützigen Organisation. Daran hätten hochrangige amerikanische China-Experten teilgenommen, darunter der ehemalige Außenminister Henry Kissinger und der ehemalige Clinton- und Obama-Mitarbeiter Jack Lew.
Der Botschafter habe diesen Kommentar abgegeben, nachdem Evan Medeiros, Professor an der Georgetown University und ehemaliger China-Berater aus der Obama-Ära im Nationalen Sicherheitsrat, gefragt habe, welche Maßnahmen die USA und China ergreifen könnten, um die Beziehungen zu verbessern, sagte eine Quelle gegenüber „National Review“.
Bevor Qin den US-Beamten geraten habe, „bitte den Mund zu halten“, solle er auch Washington gebeten haben, die absichtliche Verschärfung der Spannungen zwischen den beiden Ländern einzustellen.
In Kommentaren des Zoom-Treffens, die zuvor veröffentlicht wurden, kritisierte der Diplomat Politiker und Denker in Washington, weil sie den Wettbewerb zwischen Peking und Washington als neuen „Kalten Krieg“ betrachtet hätten, und sagte, dies sei eine „Fehleinschätzung“.
„Die extreme China-Politik der vorherigen US-Regierung hat unseren Beziehungen ernsthaften Schaden zugefügt, und an dieser Situation hat sich nichts geändert. Es geht sogar weiter“, stellte Qin fest.

Spannungen im USA-China-Verhältnis

Die Biden-Regierung hat gegen China mehrmals Vorwürfe wegen „Menschenrechtsverletzungen“ und „Völkermord“ in der Provinz Xinjiang erhoben und ihre Militäreinsätze in der Nähe der Landesgrenzen erhöht.
China seinerseits wies die US-Vorwürfe zurück und erinnerte dabei an Washingtons eigene lückenhafte Menschenrechtsbilanz und forderte Amerika auf, sich nicht mehr in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen.
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