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 - SNA, 1920
Afghanistan
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„Es wird immer jemanden geben, der uns schaden will“: Stoltenberg zieht Lehren aus Afghanistan

© AP Photo / Francisco SecoNato-Generalsekretär Jens Stoltenberg
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg - SNA, 1920, 11.09.2021
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Laut Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg steht das Bündnis nach dem Afghanistan-Einsatz vor schwierigen Fragen. Weitere Militäreinsätze würde er jedoch nicht ausschließen.
„Der Nato-Einsatz in Afghanistan hat einen hohen Blutzoll gefordert“. Mit diesen Worten beginnt der Kommentar von Stoltenberg, der am Samstag in der „Welt“ erschien. Er räumte weiter ein, es gebe in der Tat viele schwierige Fragen bezüglich des Nato-Engagements, die man sich ehrlich stellen müsse, um Lehren daraus zu ziehen.
„Innerhalb der Nato wurde bereits eine umfassende Untersuchung eingeleitet“, so Stoltenberg.
Noch sei es zwar zu früh, Ergebnisse vorab zu beurteilen, aber Stoltenberg konnte in seinem Kommentar bereits einige Zwischenfazite formulieren. „Afghanistan wird nicht die letzte Krise sein, in der Nordamerika und Europa gemeinsam, mithilfe der Nato, handeln müssen“, betonte der frühere norwegische Regierungschef.
„Es wird immer jemanden geben, der uns schaden will“, schrieb er weiter mit Blick auf die Ereignisse des 11. September 2001 und viele andere Terroranschläge.
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg - SNA, 1920, 17.08.2021
Afghanistan
Stoltenberg sieht wichtigen Nato-Auftrag in Afghanistan erfüllt
Am 31. August wurde der Abzug internationaler Truppen unter US-Führung aus Afghanistan beendet. Damit wurde auch die militärische Mission zur Evakuierung von Amerikanern, Verbündeten und schutzsuchenden Afghanen abgeschlossen. Zwei Wochen zuvor hatten die Taliban* die afghanische Hauptstadt Kabul eingenommen und das Ende des 20 Jahre währenden Krieges verkündet.
* Unter anderem von der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (Armenien, Kasachstan, Kirgistan, Russland, Tadschikistan, Belarus) als Terrororganisation eingestuft, deren Tätigkeit in diesen Ländern verboten ist.
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