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Ig-Nobelpreise 2021: Zwei Preisträger aus Österreich – Bericht

© CC0 / GDJ / PixabayBiologie, Gehirn, Symbolbild
Biologie, Gehirn, Symbolbild   - SNA, 1920, 11.09.2021
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Am Donnerstag ist laut einem Medienbericht der Ig-Nobelpreis, mit dem die skurrilsten Forschungsergebnisse prämiert werden, zum 31. Mal verliehen worden. Zwei dieser Preise für kuriose Forschung gingen an Projekte, an denen sich auch Österreicher beteiligt hatten.
Wie die „Kronen Zeitung“ berichtete, fanden die Preisträger in der Kategorie Wirtschaft – Forscher aus Österreich, Frankreich, der Schweiz, Australien, Tschechien und Großbritannien – heraus, dass das Übergewicht von Politikern ein guter Indikator für die Korruption eines Landes ist.
Den Preis in der Kategorie Chemie holten sich Wissenschaftler aus Österreich, Deutschland, Großbritannien, Neuseeland, Griechenland und Zypern. Sie führten eine chemische Analyse der Luft in Kinosälen durch, um festzustellen, ob die vom Publikum produzierten Gerüche zuverlässig den Grad von Gewalt, Sex, antisozialem Verhalten, Drogengebrauch und Fluchen in dem Film auf der Leinwand widerspiegeln.
Eine Schwedin erhielt den Preis in der Kategorie Biologie für ihre Analyse verschiedenster Katzenlaute: Dabei unterschied sie beispielsweise zwischen Schnurren, Zwitschern, Plappern, Vibrieren, Erzeugen hoher Töne, Murmeln, Miauen, Stöhnen, Quietschen, Fauchen, Jaulen, Heulen oder Knurren.
US-Wissenschaftler holten sich den Preis in der Kategorie Insektenkunde, indem sie eine neue Methode zur Kakerlaken-Kontrolle auf U-Booten fanden. Fast schon praxisnah erscheint der Preis in der Kategorie Medizin: Deutsche, britische und türkische Forscher konnten beweisen, dass Orgasmen genauso effektiv wie abschwellende Medikamente dabei helfen, die Nasenatmung zu verbessern.
In der Kategorie Frieden stellten US-Forscher die Hypothese auf, dass Bärte in der Evolution des Menschen den Sinn hatten, sich vor Faustschlägen ins Gesicht zu schützen. In der Kategorie Transport ging es wieder tierisch zu: Wissenschaftler aus Namibia, Südafrika, Tansania, Simbabwe, Brasilien, Großbritannien und den USA führten Versuche mit Nashörnern durch, um herauszufinden, ob sich diese in der Luft besser mit den Füßen nach oben befördern lassen.
Der „Ig-Nobelpreis“ leitet sich von dem englischen Adjektiv „ignoble“ ab, was man mit „unwürdig“ oder „unehrenhaft“ übersetzen kann. Die Auszeichnung soll die Wissenschaftsszene „erst zum Lachen und dann zum Denken anregen“.
Normalerweise verfolgen mehr als 1000 Zuschauer die Gala live in einem Theater der Elite-Universität Harvard. Wegen der Corona-Pandemie war es dieses Jahr wieder ein reines Online-Event.
Der Vorsitzende der Freien Demokratischen Partei in Deutschland, Christian Lindner, einen Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf einer Pressekonferenz, den am 7. Juni 2021. - SNA, 1920, 03.09.2021
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