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Gesteinsproben vom Mars weisen auf „potenziell bewohnbare Umgebung“ hin – Nasa

© Foto : NASA/JPL-CaltechRover „Perseverance“ auf dem Mars, der 8. September 2021
Rover „Perseverance“ auf dem Mars, der 8. September 2021  - SNA, 1920, 11.09.2021
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Die zweite Probe aus Mars-Gestein, die der Rover „Perseverance“ entnahm, hat laut einer Mitteilung der US-Raumfahrtbehörde Nasa neue Einblicke in die Vergangenheit des roten Planeten eröffnet.
Das Material stamme aus demselben Gestein im Jezero-Krater wie auch die erste erfolgreiche Bodenprobe, es bestehe aus Basalt und sei möglicherweise ein Produkt von Lava-Ergüssen, hieß es am Freitag. Außerdem seien darin Salzmineralien entdeckt worden, was darauf hindeuten könne, dass Wasser in diesem Mars-Bereich möglicherweise über einen längeren Zeitraum vorhanden gewesen sei.
„Es sieht so aus, dass unsere ersten Gesteinsproben eine potenziell bewohnbare dauerhafte Umgebung enthüllen“, zitiert die Behörde den verantwortlichen Wissenschaftler der Mission, Ken Farley von Caltech, der Technischen Hochschule Kaliforniens. „Es ist eine große Sache, dass es dort eine lange Zeit Wasser gegeben hat.“
Vom Vorhandensein von Wasser im Jezero-Krater wusste das Forscherteam laut Nasa bereits, für welche Zeit aber, das sei allerdings weniger klar gewesen. Das entnommene Gestein zeige nun den Grad der Veränderung und deute darauf hin, das Grundwasser dort lange Zeit vorhanden gewesen sei.
„Obwohl Wissenschaftler immer noch nicht sagen können, ob dieses Wasser, das das Gestein veränderte, dort Zehntausende oder Millionen Jahre war, sind sie überzeugt, dass es dort lange genug vorhanden war, um den Bereich attraktiver für das mikroskopische Leben in der Vergangenheit zu machen“, schreibt die Weltraumbehörde.
Der rund 2,5 Milliarden Dollar (etwa 2,2 Milliarden Euro) teure Rover „Perseverance“ (auf Deutsch etwa: Durchhaltevermögen) war Ende Februar mit einem riskanten Manöver auf dem Mars gelandet. Der erste Versuch einer Probeentnahme war im August gescheitert, offenbar weil das Gestein nicht fest genug war und nicht in das Probenröhrchen gefüllt werden konnte.
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