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„Wie ein Geisterfahrer“: Ungarisches Nato-Flugzeug fliegt unerlaubt im Tiefflug über Oberösterreich

© CC0 / Brett Clashman/Wikimedia CommonsEine amerikanische C-17 Globemaster III (Symbolbild)
Eine amerikanische C-17 Globemaster III (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.09.2021
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Die in Ungarn stationierte Boeing C-17 Globemaster III hat am Freitag den österreichischen Luftraum laut dem Verteidigungsministerium massiv verletzt und ist anschließend von Eurofightern des Bundesheeres eskortiert worden. Darüber informierte am Samstag der Österreichische Rundfunk (ORF).
Nach Angaben war die 53 Meter lange Maschine, die für einen Nato-Pool genutzt wird, kurz nach 11 Uhr in einer Flughöhe von rund 10.000 Metern legal in den österreichischen Luftraum gekommen. Danach änderte sie allmählich sowohl die Richtung als auch die Flughöhe und flog in 1000 Meter Höhe über den Attersee sowie das Enns-, Steyr- und Kremstal hinweg. Gegen 11.35 Uhr wurde das Flugzeug laut dem Bundesheer durch zwei Eurofighter abgefangen und aus dem österreichischen Luftraum eskortiert.
Das ungarische Flugzeug besaß eine gültige Überfluggenehmigung für Österreich, allerdings nur für die Höhe von 10.000 bis 11.000 Meter. „Dieser Zwischenfall war eine tatsächliche Gefährdung des Luftraumes“, zitiert der ORF den Bundesheersprecher Michael Bauer. Das Flugzeug habe sich „wie ein Geisterfahrer auf einer Autobahn“ verhalten. Eine derartige Abweichung von vorgeschriebenen Verfahren habe es „in den vergangenen 20 Jahren“ nicht gegeben.
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Der Grund für den Tiefflug bleibt unbekannt. Laut österreichischen Behörden nahm die ungarische Besatzung am Freitag keinen Funkkontakt zur zivilen oder militärischen Luftraumsicherung in Österreich auf. Aus Fachkreisen hieß es, so der ORF, dass der Vorfall einen diplomatischen Protest Österreichs in Budapest oder im Nato-Hauptquartier in Brüssel zur Folge haben könnte.
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