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Bahn will mit neuem Angebot an Lockführer weiteren Streik verhindern

© AP Photo / Michael SohnHauptquartier der Deutschen Bahn
Hauptquartier der Deutschen Bahn - SNA, 1920, 11.09.2021
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Die Deutsche Bahn hat der Lokführergewerkschaft GDL im Tarifkonflikt ein verbessertes Angebot vorgelegt, teilte der Konzern am Samstag auf seiner offiziellen Webseite mit.
Neben der geforderten Lohnerhöhung von 3,2 Prozent und einer Corona-Prämie für 2021 bietet die Bahn eigenen Angaben zufolge eine zusätzliche Entgeltkomponente in Höhe von 600 beziehungsweise 400 Euro je nach Lohngruppe an und erklärte sich außerdem bereit, den Anwendungsbereich der GDL-Tarifregelungen in den heutigen GDL-Mehrheitsbetrieben zu überprüfen.
Darüber hinaus sagte das Unternehmen zu, bis Ende 2020 erworbene Anwartschaften aus dem früheren Altersvorsorge-System uneingeschränkt zu erhalten. Jetzt werde erwartet, dass die Gewerkschaft umgehend in Verhandlungen eintrete.
„Ein Tarifabschluss mit der GDL ist überfällig“, sagte DB-Personalvorstand Martin Seiler laut der Mitteilung und forderte die Gewerkschaft auf, „in den Verhandlungsmodus zu wechseln“ und rasch zu einem Ergebnis zu kommen. „Es liegen tragfähige Lösungen auf dem Tisch.“
Die GDL hatte in der laufenden Tarifrunde schon drei Mal für ihre Ziele gestreikt. Der jüngste und bisher längste Streik wurde erst am Dienstag beendet. Die Gewerkschaft erklärte, vorerst nicht wieder streiken zu wollen. Die Bahn hatte vergangene Woche noch kurz vor Streikbeginn versucht, den Arbeitskampf mit einem neuen Angebot zu verhindern. Nachdem die GDL dies abgelehnt hatte, wollte die Bahn den Ausstand gerichtlich als unverhältnismäßig untersagen lassen. Damit scheiterte sie allerdings.
Das Unternehmen habe der Gewerkschaft zuletzt bereits unter anderem eine Corona-Prämie für 2021 von bis zu 600 Euro sowie eine Verkürzung der Laufzeit eines Tarifvertrags von 40 auf 36 Monate in Aussicht gestellt, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Dabei sollten die Löhne in zwei Stufen um 3,2 Prozent steigen. Die Gewerkschaft verlangt zwar unter anderem auch 3,2 Prozent, aber mit früheren Zahlungen.
Deutsche Bahn - SNA, 1920, 09.09.2021
GDL verlangt von Bahn „verhandlungsfähiges Angebot“ und droht mit neuem Streik
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