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Umfragen: Scholz sichert Spitzenposition für SPD, Union weiter im Tief

© CC0 / andibreit / PixabayUmfrage (Symbolbild)
Umfrage (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.09.2021
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Die CDU/CSU verliert laut aktuellem Politbarometer weiter an Stimmen in der Wählergunst. Die SPD kann demnach ihre Spitzenposition festigen und liegt momentan bei 25 Prozent. Kanzlerkandidat Olaf Scholz „findet weiterhin die größte Zustimmung“. Ein anderes Institut sieht dagegen die Union etwas im Aufwind.
Laut dem neuen ZDF-Politbarometer befindet sich die Union aus CDU und CSU weiterhin „auf niedrigem Niveau“ in Umfragen kurz vor der Bundestagswahl.
„Insgesamt verfestigt sich das Kräfteverhältnis der Parteien eher: Weiterhin liegt die SPD vor der Union und Olaf Scholz findet die größte Zustimmung als Kanzler.“
Demnach kommt die SPD aktuell auf circa 25 Prozent, die Union nur auf 22 Prozentpunkte. Dahinter folgen die Grünen (17 Prozent), die FDP und die AfD (beide elf Prozent) sowie die Linke mit sechs Prozent.
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Die Freien Wähler könnten wohl bundesweit auf etwa drei Prozentpunkte kommen, damit aber den Sprung in den Bundestag verpassen.

Rot-Grün-Rot, Ampel oder Jamaika: Viele Koalitionen denkbar

„Damit hätte als Zweier-Koalition lediglich eine Koalition aus SPD und CDU/CSU eine sehr knappe Mehrheit. Reichen würde es für eine Vielzahl von Dreier-Bündnissen.“
Das aktuelle Kräfteverhältnis der Parteien rücke „vor allem drei Koalitionen in den Fokus: Die Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP, die 33 Prozent aller Befragten gut fänden und 41 Prozent schlecht (egal: 21 Prozent), die Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP, die 29 Prozent gut fänden und 52 Prozent schlecht (egal: 15 Prozent) und ein rot-grün-rotes Bündnis aus SPD, Grünen und Linken, das von 28 Prozent positiv und von 56 Prozent negativ (egal: 12 Prozent) bewertet wird.“
Etwas anders schätzt die aktuelle Lage das Meinungsforschungsinstitut „Yougov“ ein. Demnach erhole sich die Union leicht und konnte einen Prozentpunkt dazugewinnen. Allerdings sieht das Institut die SPD sogar bei aktuell 26 Prozent der Wählergunst.
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Ein Drittel der Wähler „noch unentschlossen“

„Mehr als jeder dritte Wähler ist allerdings noch unentschlossen“, schreibt die Zeitung „Die Welt“ mit Blick auf diese Umfragewerte. „Während die Grünen bei der sogenannten Sonntagsfrage bei 15 Prozent verharren und die AfD bei zwölf Prozent, verzeichnen FDP und Linke im Vergleich zur Vorwoche deutliche Verluste“, nennt der Artikel leicht abweichende Zahlen im Vergleich zum vorher genannten Politbarometer.
„Grundsätzlich spiegeln Wahlumfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang“, schätzt der Bericht die „Yougov“-Umfrage ein.
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