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Russland und Belarus beginnen groß angelegtes Manöver mit 200.000 Soldaten – Nato wachsam

© SNA / Sputnik / Zur BilddatenbankEröffnung der Militärübungen "Sapad-2021"
Eröffnung der Militärübungen Sapad-2021  - SNA, 1920, 10.09.2021
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Russland und Belarus haben am heutigen Freitag das groß angelegte strategische Manöver „Sapad-2021“ begonnen, an dem etwa 200.000 Militärangehörige, über 80 Flugzeuge und Hubschrauber und bis zu 760 Technik-Einheiten beteiligt sind.
Außerdem stachen 15 Schiffe der Ostseeflotte in See, um Aufgaben im Rahmen des Manövers zu erfüllen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Die Übungen starteten gleichzeitig auf neun Trainingsplätzen in Russland und auf fünf in Belarus und werden bis zum 16. September dauern. Auf dem Territorium von Belarus sind insgesamt 12.800 Militärs, darunter etwa 2500 russische Soldaten eingesetzt.
Neben russischen und belarusischen Soldaten werden an der Veranstaltung Truppen aus Armenien, Indien, Kasachstan, Kirgisistan und der Mongolei teilnehmen. Usbekistan, Pakistan und Sri Lanka sind mit operativen Offiziers-Gruppen vertreten. Als Beobachter werden Militärangehörige aus China, Vietnam und Myanmar mit dabei sein. Insgesamt sind die benannten Länder mit etwa 2000 Militärs vertreten.
EU-Kommission - SNA, 1920, 08.09.2021
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Ziel des Manövers ist es zu prüfen, ob die Führungsorgane der Streitkräfte von Russland und Belarus zu gemeinsamen Handlungen bei der Lösung von Aufgaben der Gewährleistung der militärischen Sicherheit und der territorialen Integrität des Unionsstaates fähig sind.
Parallel zu den Sapad-Übungen führt die Nordflotte Manöver in der Arktis mit 8000 Soldaten und bis zu 50 Schiffen durch. Eine der Aufgaben der Nordflotte im Zuge ihrer geplanten Übungen ist es, die Verteidigung der Nordseeroute zu trainieren.

Nato will Übung im Auge behalten

Wie in den Vorjahren beobachtet die Nato, die auch Übungen in der Nähe der russischen Grenzen durchführt, die Militärübungen genau. Anfang September forderte die Allianz Russland und Belarus auf, für Transparenz beim Manöver zu sorgen und beklagte, dass sie „nicht eingeladen wurde, Beobachter zu den Übungen zu entsenden“. Das westliche Militärbündnis wolle laut dessen Sprecherin, Oana Lungescu, die Übungen sehr aufmerksam verfolgen.
Russische Fahne (Symbolbild) - SNA, 1920, 11.08.2021
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Nachbarn in Alarm

Die Übungen von Russland und Belarus ziehen insbesondere auch die Aufmerksamkeit der Nato-Verbündeten im Baltikum und in Osteuropa auf sich. So nannte sie der Chef des ukrainischen Sicherheitsdienstes SBU, Iwan Bakanow, die größte Bedrohung für die ukrainische Sicherheit.
Im August äußerte der lettische Außenminister, Edgars Rinkevics, seine Befürchtung, dass die Sapad-2021-Übungen die Wahrscheinlichkeit von unerwünschten Zwischenfällen zwischen Russland und der Nato in den baltischen Ländern und Polen erhöhen können.
Der polnische Präsident, Andrzej Duda, hat kürzlich ein Dekret zur Verhängung des Ausnahmezustands in Teilen des Landes unterzeichnet. Anlass für das Dekret war nicht nur der Zustrom von Migranten an der Grenze zu Belarus, sondern auch die bevorstehenden russisch-belarusischen Übungen.
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