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Russisches Außenministerium zu US-Botschafter: Einmischung in Angelegenheiten Moskaus unzulässig

© SNA / Alexey Mayshev / Zur BilddatenbankRussisches Außenministerium
Russisches Außenministerium - SNA, 1920, 10.09.2021
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Das russische Außenministerium hat am Freitag den US-Botschafter John Sullivan gewarnt, dass eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten Moskaus kategorisch inakzeptabel sei.
Der amerikanische Diplomat hat sich heute mit dem stellvertretenden Leiter des Ministeriums, Sergej Rjabkow, getroffen. Gesprächsthemen seien die bilateralen Beziehungen sowie die Einmischung Washingtons in die russischen Wahlen gewesen, hieß es.
„Im Gespräch wurde betont, dass die russische Seite im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung von Wahlen zur Staatsduma unwiderlegbare Beweise für Verstöße gegen die russische Gesetzgebung durch die amerikanischen ‚Digitalgiganten‘ besitze“, teilte das russische Außenministerium mit.
Die Sprecherin des Ministeriums, Maria Sacharowa, sagte, sie hoffe, dass amerikanische Diplomaten in Washington den Grund für die Vorladung von Sullivan in das Ministerium erfahren.
„Ich habe drei Versionen der Vorladung des US-Botschafters beim russischen Außenministerium gelesen. Das Außenministerium hat ihn einbestellt und kennt somit den wahren Grund der Einbestellung. Es gibt nur einen Grund – Einmischung in die russischen Wahlen“, schrieb sie in ihrem Telegram-Kanal.
Die Pressemitteilung der amerikanischen Botschaft, die nur oberflächlich auf das Gesprächsthema hingewiesen habe, sei „völlig realitätsfern“, sagte Sacharowa.
Die Abstimmungen zur Duma und zu anderen Wahlen in Russland finden dieses Jahr vom 17. bis 19. September statt. Seit Juli sei die Zahl potenziell gefährlicher Einflussnahme auf die Ressourcen der Zentralen Wahlkommission um das Zweieinhalbfache gestiegen.
Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa (Archivfoto) - SNA, 1920, 05.09.2021
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