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Schweiz: Labor findet Schadstoffe in Gesichtsmasken aus öffentlichem Handel

Eine Maske - SNA, 1920, 10.09.2021
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Das Konsumentenmagazin „K-Tipp“ hat die in schweizerischen Länden erhältlichen Gesichtsmasken testen lassen und festgestellt, dass sie alle Spuren von Schadstoffen aufweisen.
Insgesamt 20 Hygiene- und FFP2-Masken aus Asien wurden im Rahmen der Untersuchung in der Schweiz getestet. Ein Speziallabor musste herausfinden, ob und allenfalls welche chemischen Stoffe aus dem Maskenmaterial ausgasen. Das sei laut dem Magazin deshalb wichtig, weil man diese Gase beim Tragen der Masken einatme. Diese könnten unter anderem Kopfweh und Schwindel auslösen sowie die Haut und die Atmungsorgane reizen.
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Den Untersuchungsergebnissen zufolge wurden Spuren von Schadstoffen in allen getesteten Masken festgestellt. Bei den Schadstoffen handelt es sich dem Labor zufolge um Rückstände von Lösungsmitteln aus der Herstellung. Die eingebauten Filterschichten bestehen unter anderem aus erdölbasierten Stoffen. Am wenigsten Schadstoffe wiesen dabei Einweg-Hygienemasken auf, während FFP2-Masken, die aus dickerem Filtermaterial bestehen, am meisten Schadstoffe zeigten.
Die gemessenen Mengen an flüchtigen organischen Verbindungen, VOC genannt, liegen nach Angaben im Bereich von 0,02 bis 0,24 Milligramm pro Maske. Derzeit bleibt unklar, wie gefährlich diese Menge ist. Denn Richtwerte für diese Schadstoffe werden nur für Innenräume angegeben. Nach Einschätzungen des deutschen Umweltbundesamtes wird der Wert unter einem Milligramm pro Kubikmeter Luft als unbedenklich gewertet.
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Wissenschaftliche Studien zu den Auswirkungen von gasförmigen Schadstoffen aus Masken gibt es Medienberichten zufolge nicht. Bei der Herstellung müssen laut Produzenten nur Dichte und Filterwirkung der Masken eingehalten werden. Für flüchtige Schadstoffe bei Masken gebe es keine Vorschriften.
Um Schadstoffe zu vermeiden, wird in den Medien empfohlen, neue Masken zwei Tage lang an der frischen Luft auszulüften. Alternativ könnte man diese in die Sonne hängen oder für eine halbe Stunde bei laufender Lüftung bei 50 bis 60 Grad in den Backofen legen. Die Wärme soll dafür sorgen, dass die Schadstoffe keine Gase mehr abgeben.
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