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Explosion in Kolumbien fordert eine Tote und mehrere Verletzte

© CC0 / geralt / PixabayPolizei (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild) - SNA, 1920, 10.09.2021
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Infolge einer Explosion in Kolumbien ist eine Frau getötet und vier weitere Menschen verletzt worden. Dies teilte der Polizeichef, Jorge Luis Vargas Valencia, am Freitag auf Twitter mit.
Der Vorfall ereignete sich im Stadtteil Escobal von Cúcuta, einer Stadt im Nordosten Kolumbiens, direkt an der Grenze zu Venezuela.
„Wir verurteilen den kriminellen Angriff in Cúcuta El Escobal: eine Frau ist gestorben und vier weitere Menschen sind verletzt worden, darunter zwei Verkehrspolizisten, als ein Sprengsatz vor der überwachenden und kontrollierenden Patrouille detonierte. Es wird nach den Verantwortlichen gesucht“, schrieb der nationale Polizeichef auf Twitter.
Kolumbianische Medien berichteten, der Vorfall ereignete sich an einem Checkpoint, den die Polizei unweit der venezolanischen Grenze errichtet hatte. Die getötete Frau sei eine Passantin gewesen. In Cúcuta kommt es immer wieder zu Bombenanschlägen. Zuletzt war am 30. August ein Sprengsatz vor einer Polizeiwache explodiert, der 14 Personen verletzte. Im Juni detonierte eine Autobombe vor einer Militärbasis, die 44 Menschen verletzte, darunter eine Reihe US-Soldaten, die in der Basis kolumbianisches Militär ausbildete.
Beim jetzigen Anschlag kam es vorher zu Demonstrationen zum Gedenken an die vor einem Jahr bei Protesten getöteten und verletzten Einwohner Kolumbiens.
Rettungsarbeiten vor Ort in Tópaga - SNA, 1920, 25.08.2021
Kolumbien: Zwölf Tote nach Explosion in Kohlebergwerk bei Bogota
Die Proteste hatten damals in Bogota, der Hauptstadt des Landes, nach dem Tod von Javier Ordonez begonnen. Er war am 9. September 2020 in Polizeigewahrsam getötet worden. Seitdem hatten sich die Unruhen auf viele Städte in ganz Kolumbien ausgebreitet. Bis zum 15. September waren im Rahmen der Proteste 13 Menschen gestorben und über 400 Menschen verletzt worden.
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