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Trotz Rauch in der Nacht: Außenbordeinsatz am russischen Modul „Nauka“ findet statt – LIVE

© CC0 / NASA / Wikimedia CommonsRussisches Modul „Nauka“
Russisches Modul „Nauka“ - SNA, 1920, 09.09.2021
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Im Weltall finden wieder Bauarbeiten statt. Das neue russische Forschungsmodul „Nauka“ wird von den Kosmonauten Oleg Nowitskij und Pjotr Dubrow weiter mit der Internationalen Raumstation (ISS) vernetzt. Eine Rauchentwicklung in der Nacht zum Donnerstag auf der russischen Seite scheint wieder unter Kontrolle gebracht zu sein.
Im Juli hatte das russische Forschungsmodul „Nauka“ an das russische Segment der Internationalen Raumstation (ISS) angedockt. Am Freitag hatten die beiden Kosmonauten Oleg Nowitskij und Pjotr Dubrow in einem fast achtstündigen Weltraumspaziergang das Modul an Strom- und Datennetz angeschlossen.
Der Einsatz am Donnerstag wird russischen Medien zufolge knapp sechseinhalb, mindestens aber fünf Stunden betragen. Ein Rauchalarm auf dem russischen Teil von der Nacht zum Donnerstag hat darauf keinen Einfluss.

Rauchmelder zu weit weg?

Die russischen Raumfahrer Nowitskij und Dubow wurden in den frühen Morgenstunden durch einen Alarm geweckt und gaben die Situation an das Missionskontrollzentrum in Moskau durch. Sie meldeten, einen Geruch wahrzunehmen und Rauch sehen zu können. Auch der ESA-Raumfahrer Thomas Pesquet sprach von Plastikgeruch, der aus dem russischen Teil der Raumstation über das Lüftungssystem in den US-Teil eingedrungen sei. Auf Anraten des Kontrollzentrums wurde in der Folge ein Luftfilter ausgetauscht und die Luft in der ISS gereinigt. Lufttests durch die russische Seite konnten danach keine Verunreinigung mehr feststellen.
Die Ursache für den Alarm ist noch nicht bekannt, eine Pressemitteilung von Roskosmos liest sich aber so, dass es einen Kurzschluss beim automatischen Aufladen von Akkumulatoren gegeben haben könnte. Dass Rauch in die US-Seite dringen konnte, könnte laut russischen Medien damit zusammenhängen, dass der Rauchmelder weit von der Brandursache entfernt war, sodass die automatische Abriegelung des Lüftungssystems erst mit kurzer Verspätung engesprungen ist. Alle Systeme sollen aktuell auf der russischen Seite der ISS wieder normal funktionieren.
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