Registrierung erfolgreich abgeschlossen!
Klicken Sie bitte den Link aus der E-Mail, die an geschickt wurde

Trotz „recht konstruktiver“ Gespräche: Weiterhin kein Stichtag für EU-Zulassung von Sputnik V – EMA

© SNA / Pawel LisizynDer russische Einkomponenten-Impstoff "Sputnik Light"
Der russische Einkomponenten-Impstoff Sputnik Light - SNA, 1920, 09.09.2021
Abonnieren
Die Europäische Arzneimittelagentur EMA will weiterhin keinen konkreten Zeitpunkt für die Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in der Europäischen Union nennen und bringt als Grund mangelnde Daten vor.
Für die Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V ebenso wie des chinesischen Vakzins Sinovac benötigt die EMA nach eigenen Angaben weitere Informationen. Die Gespräche mit den Herstellern dieser Präparate seien „recht konstruktiv“ verlaufen, „aber wir benötigen Zusatzinformationen, bevor wir Fortschritte bei der Zulassung erzielen“, sagte Marco Cavaleri, Leiter der Abteilung für Vakzin-Strategien bei der EMA, am heutigen Donnerstag in Amsterdam. Klarheit über den zeitlichen Verlauf der Zulassung von Sputnik V und Sinovac bestehe derzeit nicht. Man hoffe aber, den Genehmigungsprozess Ende dieses, Anfang nächsten Jahres abschließen zu können.
Den Antrag auf die Zulassung von Sputnik V in der EU prüft die EMA seit Anfang März im Zuge der sogenannten Rolling Review. Dies ist ein beschleunigtes Verfahren zur Zulassung eines aussichtsreichen Präparats in Zeiten eines gesundheitlichen Notstands. Neben Sputnik V werden derzeit vier weitere Impfstoffe einer Rolling Review bei der EMA unterzogen, darunter das chinesische Vakzin Sinovac und das französische Serum Vidprevtyn.
Astrazeneca (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.09.2021
Dieser Covid-19-Impfstoff muss nicht gekühlt werden
Sputnik V ist mittlerweile in 69 Staaten der Welt zugelassen, so auch in den EU-Mitgliedstaaten Ungarn und Slowakei. Seit August erkennt die EU-Kommission die Impfzertifikate von europäischen Bürgern an, die sich in San Marino mit Sputnik V haben impfen lassen. Die Ansteckungszahlen in diesem europäischen Zwergstaat liegen seit Monaten bei nahezu null. Die Gesundheitsbehörden von San Marino führen dies darauf zurück, dass Sputnik V etwa 90 Prozent aller im Land verabreichten Impfungen ausmacht.
Newsticker
0
Um an der Diskussion teilzunehmen,
loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich
loader
Chats
Заголовок открываемого материала