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„Fördern und Fodern“: Unionspolitiker wollen Arbeitslose zu Laubfegen und Müllsammeln verpflichten

© AP Photo / Michael ProbstBundesagentur für Arbeit (Archivfoto)
Bundesagentur für Arbeit (Archivfoto) - SNA, 1920, 09.09.2021
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Rund zwei Wochen vor der Bundestagswahl haben führende Politiker der Union gefordert, Langzeitarbeitslose künftig zu gemeinnütziger Arbeit zu verpflichten. Dadurch soll ihre Wiedereingliederung ins Arbeitsleben erleichtert werden. Als Vorbild solle Dänemark dienen.
„Fördern und Fordern ist der richtige Ansatz, den wir auch in Deutschland weiter ausbauen müssen“, sagte Sachsen-Anhalts CDU-Chef, Sven Schulze, zur „Bild“-Zeitung Das gelte in erster Linie für Menschen, „die Leistungen vom Staat erhalten und nicht bereit sind, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren“.
Konkret soll es um Arbeiten wie Laubfegen oder Müllsammeln gehen, schreibt die Zeitung. Mit dem Vorstoß wollten die Politiker die Arbeitslosen auf die Rückkehr in einen Job besser vorbereiten. Berlins CDU-Fraktionschef, Burkard Dregger, sagte dem Blatt, er begrüße „Modelle, die die Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen in das Arbeitsleben erleichtern.“
Dänemark (Symbolbild) - SNA, 1920, 08.09.2021
Dänemark: Migranten sollen für ihre Sozialleistungen in Vollzeit arbeiten
Ähnlich sieht es der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger. Ihm zufolge könnten viele Hartz-IV-Bezieher „in ein normales Arbeitsleben zurückkehren, wenn sie gezielt über gemeinnützige Arbeit für den ersten Arbeitsmarkt fit gemacht werden“.
Die Idee stößt auch beim CSU-Experten Michael Kuffer auf Zuspruch. Mit gemeinnütziger Arbeit ermöglichen wir diesen Menschen Wertschätzung und eine persönliche Beziehung zu unserem Gemeinwesen“, sagte er.
Nach dem Willen von Hamburgs CDU-Chef, Christoph Ploß, soll gemeinnützige Arbeit vor allem für Migranten gelten. „Die Sozialdemokraten in Dänemark zeigen, dass sie deutlich mehr von Integration verstehen als ihre deutschen Kollegen“, zitiert ihn die „Bild“.
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